Dienstag, 31. Juli 2012

[Rezension] Good Morning Dornröschen

von Daniela Kögler
"Einfach raus, dem Trott den Rücken kehren und all den festgefahrenen Alltäglichkeiten entfliehen. Ohne einen Gedanken an Morgen, ohne den Job zu kündigen und sogar ohne Aufladekabel für den geliebten iPod, verlässt Daniela ihre Heimatstadt und fährt nach München – um sich selbst zu finden, um gefunden zu werden. Und das wird sie dann letztlich auch. Ein Designer entdeckt die attraktive Frau, und so kann sie für einige Zeit den Traum eines Models leben. Doch ihre Suche beginnt erst dann richtig, als der Traum endet. Begegnungen – unscheinbare, wie es scheint – erwecken sie, und in ihr erwacht eine Ahnung dessen, was wirklich wichtig ist, um glücklich zu sein."

Inhalt:
Daniela ist ihr Leben satt, ständig der selbe öde Tagesverlauf und dann ist da auch noch das Problem mit den Männern, so recht will es nicht mit ihnen klappen. Ihr letztes Date war ein Reinfall und Daniela ergreift die Flucht.
Es zieht sie nach München, was genau sie dort tun will weiß sie nicht, aber Anfangs scheint es alles wie von selbst zu laufen, bis sie aufwacht..

Gestaltung:
Das Cover ist wirklich klasse, nur sehe ich den Zusammenhang zum Buch nicht wirklich. Mode spielt doch nur für einen Augenblick eine Rolle und ist sicherlich nicht der Kern des Buches. Es ist schön aber meiner Meinung nach nicht passend. ;)

Meinung:
Ich hatte ehrlich gesagt was anderes von dem Buch erwartet, ein Buch das einem den Modelalltag vor Augen führt, mit all seinen Schattenseiten, aber da habe ich mich wohl ziemlich getäuscht. Es ist ein Buch über die Selbstfindung und das Gute in sich nach außenkehren zu lassen.


Die Geschichte an sich strotzt nur so vor unglaubwürdigen Ereignissen, am Anfang war es schon nervig, aber je mehr Ereignisse folgten desto mehr wurde der Spaß gemindert..

Aber es war nicht nur das, es war auch die Protagonistin selbst, für mich blieb sie die ganze Zeit oberflächlich und menschlich gesehen war sie mir einfach nur unsympathisch. Vor allem ihr denken ist doch sehr Klischeehaft und voller Vorurteile besonders was Männer und Frauen angeht, so sieht sie ein Date als ein Reinfall an, wenn der Mann nicht dazu bereit ist den Kaffee zu zahlen.
Geht mir nicht in den Kopf was daran so schlimm ist?
Außerdem stellt sie ihre Gedanken immer ein wenig als Fakten da, als wäre es so und nicht anders. Alle Männer respektieren sich so wie sie sind und alle Frauen sind unsagbar unzufrieden mit sich selbst, jaja..

Männer spielen für sie eh eine große Rolle, auch wenn sich das bis kurz vor dem Schluss ein wenig ändert nur um danach wieder die Männer in den Vordergrund rücken zu lassen. Ich finde sie macht sich davon ziemlich abhängig und das finde ich nicht gut.

Auch macht sie sich ziemlich viele Gedanken um alles, so bin ich selbst auch und an sich fand ich es nicht schlimm, nur waren ihre Gedanken absolut nicht nachvollziehbar für mich, zumindest in den meisten Fällen und somit hat es nach einer Weile mehr als nur genervt.

Der Schreibstil war recht angenehm, er ließ sich schnell lesen und durch die geringe Anzahl an Seiten war man schnell durch mit dem Buch. Außerdem hatte das Buch einige schön geschriebene Passagen.

Fazit:
Mich konnte das Buch leider nicht begeistern, zu unglaubwürdig und oberflächlich gehalten, leider nicht meins..
Lohnt sich nicht wirklich.
Weitere Informationen:
  • Gebundene Ausgabe: 119 Seiten
  • Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1., Auflage (23. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942829304
  • ISBN-13: 978-3942829304


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