Montag, 29. Dezember 2014

[Neuzugang] Der Dezember war Bücherreich, auch ohne den Weihnachtsmann. ;)

Hallo meine Lieben,

wenn ich mal so über meinen Blog schaue, dann ist der letzte Neuzugangspost schon etwas her, demnach sind es nun auch ein paar Bücher mehr die es vorzustellen gilt, aber hält sich alles im Rahmen, zumal der Weihnachtsmann mir im diesem Jahr keine neuen Bücher schenken wollte, der denkt wohl an die ganzen Bücher auf meinem SuB. :)


A little too far von Lisa Desrochers: 
"Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexis bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexi ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen . ." 

Mal eine mehr als knifflige Konstellation in einem New Adult Buch, ich freue mich schon darauf und bin gespannt wie mir die Protagonisten zusagen werden und wie/ob die beiden Stiefgeschwister zueinander finden werden oder siegt eventuell doch die Vernunft? Fragen über Fragen, man gut ich werde es zeitnah erfahren. :)


Für immer dein Lachen von Kaui Hart Hemmings: 
"Warum lebt man weiter, wenn der Sohn bei einem Lawinenunglück stirbt und die Welt aufhört, sich zu drehen? Weil das Leben nicht fair, aber dennoch lebenswert ist? Leichter gesagt als getan. Und doch gelingt es Sarah, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Gerade als sie glaubt, wieder lachen zu können, steht plötzlich eine junge Frau vor der Tür. Deren Geheimnis wird Sarahs Welt noch einmal aus den Angeln heben ?"

Für mich klingt das nach einer sehr berührenden Geschichte, voller Trauer und Hoffnung und ich verspreche mir sehr viel davon. Freue mich auf das Buch und denke, dass es mir sehr gefallen wird. :) 


 Nova & Quinton: Second Chance von Jessica Sorensen: 
"Aufwühlend, sexy, romantisch ? die neue Serie von Bestsellerautorin Jessica Sorensen
Nova kann ihn einfach nicht vergessen ? Quinton Carter, den attraktiven Kerl mit den honigbraunen Augen und den sexy Tattoos. Er ist ihr Seelenverwandter, und der Gedanke an ihn lässt sie nicht los ... Aber wird er ihre Liebe überhaupt zulassen? Oder stößt er sie wieder weg?"


Den ersten Teil konnte ich wirklich gut leiden, so dass es für mich außer Frage stand, dass ich den zweiten Teil so schnell wie möglich haben muss. War nur ziemlich schwierig den vor Ort bei uns aufzutreiben, alle Jessica Sorenson Bücher waren in den Buchhandlungen vertreten, aber die aktuelle nicht, also hab ich es mir irgendwann einfach übers Internet bestellt. :D 


Nova & Quinton: No regrets von Jessica Sorensen: 
"Aufwühlend, sexy, romantisch ? die neue Serie von Bestsellerautorin Jessica Sorensen
Endlich wendet sich Novas Leben zum Guten: Sie spielt Drums in einer neuen Band und hat gute Freunde gefunden. Ihr tägliches Highlight sind ihre Telefonate mit Quinton. Sie wünschte, sie könnte bei ihm sein. Doch sie weiß, er braucht Zeit. Als dunkle Wolken aufziehen, braucht Nova Quinton mehr denn je ? ist er stark genug, ihr beizustehen?"  


Nachdem der dritte Teil dann auch bereits in diesem Monat erschienen ist, bin ich froh den dann gleich auch bekommen zu haben, so ist die Reihe komplett und ich kann die letzten beiden Teile in einem Rutsch durchlesen. :) 


Rush of love: Verführt von Abbi Glines: 
"Wenn du willst, was du nicht haben kannst
Nach dem Tod ihrer Mutter verlässt Blaire ihr Zuhause, um bei ihrem Vater und dessen neuer Familie in einem luxuriösen Strandhaus zu leben. Vor allem ihr attraktiver Stiefbruder Rush lässt sie jedoch immer wieder spüren, dass sie nicht willkommen ist. Er ist so abweisend wie anziehend, so verletzend wie faszinierend, er ist verwirrend und unwiderstehlich und er kennt ein Geheimnis, das Blaires Herz mit einem Schlag für immer brechen könnte."  


Abbi Glines ist mir schon häufig über den Weg gelaufen aber bisher habe ich noch nichts von ihr gelesen, dieses Buch habe ich unter den Mängelexemplaren gefunden und konnte es nicht unter den ganzen anderen "ungeliebten" Büchern verweilen lassen und musste aus der Grabbelkiste retten. Bin gespannt wie mir die Reihe gefallen wird. :) 


Monument 14: Die Flucht von Emmy Laybourne: 
"Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen ?"  


Monument 14: Die Rettung von Emmy Laybourne: 
"Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ..."  

Die Reihe von Monument 14 habe ich vom Verlag bekommen, Teil 1 allerdings war wohl noch nicht lieferbar und soll noch folgen, hoffe er kommt bald damit ich mich dieser interessanten Reihe widmen kann. :) 


Bis ich dich wiedersehe von Marc Levy: 
"London. Auf der Suche nach einem verschollenen Bild trifft Jonathan, Kunstexperte und Spezialist für den geheimnisumwobenen Maler Radskin, auf die charmante Galeristin Clara. Sie soll die Gemälde ebenjenes Malers versteigern. Unter diesen befindet sich auch das letzte Werk des Künstlers, das noch niemand gesehen hat. Jonathan hat nur wenig Zeit für die Versteigerung, denn seine Hochzeit steht bevor. Doch auf dem ersten Blick ist Clara und Jonathan klar, dass sie sich schon einmal begegnet sind - aber wo und wann? In diesem Leben oder in einem früheren?"  

Marc Levy ist für mich ein Autor bei dem ich das Gefühl habe einfach nichts falsch machen zu können, ich freue mich auf jedes Buch, das in mein Besitz gelangt und bin schon sehr gespannt. :) 


Herr aller Dinge von Andreas Eschbach: 
"Schon als Kind hat Hiroshi die Idee für eine Erfindung, die den Unterschied zwischen Arm und Reich für immer aus der Welt schaffen könnte. Als Erwachsener setzt er alles daran, diese Erfindung in die Tat umzusetzen ? um damit endlich auch Charlotte zu gewinnen, die Liebe seines Lebens.

Was mit einer bahnbrechenden Idee beginnt, die die ganze Welt in einem nie gekannten Ausmaß verändern könnte, wird jedoch rasch zu einem gefährlichen Unterfangen. Denn die Erfindung entwickelt ein ungeahntes Eigenleben und führt Hiroshi auf die Spur eines uralten Geheimnisses ? und des schrecklichsten aller Verbrechen! "  


Schon seit einer geraumer Zeit schleiche ich um dieses Buch herum, ich finde die Idee unglaublich interessant und bin jedes Mal aufs neue wieder neugierig wenn mich das Buch begleitet, heute habe ich es bei den Mängelexemplaren gefunden und da war die Gelegenheit natürlich perfekt. :) 


Yoga: 53 x kraftvoll und entspannt durchs Jahr:
"Praktischer Aufstellkalender mit zahlreichen Yoga-Übungen für ein gesundes Jahr
Schön von innen und außen ? Yoga ist mehr als ein Sport! Der zweiteilige Tischkalender hilft Ihnen, dem Alltag zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen und dabei noch Ihren Körper auf gesunde Art und Weise zu trainieren. So können Sie die guten Vorsätze zum Jahresanfang gleich mit Spaß und Ausdauer umsetzen ? und sich über Ihr völlig neues Wohlbefinden freuen." 


Als ich dann heute in der Buchhandlung war indem ich mir Herr aller Dinge besorgt habe, habe nach dem Kauf ein kleines Geschenk erhalten, das wunderschön verpackt war. In dem Päckchen war dieser Kalender drinnen, ich fand das war eine unglaublich nette Geste von der Buchhandlung und ich weiß warum ausgerechnet sie meine Lieblingsbuchhandlung ist. Also, auch wenn ich mich nicht für Yoga interessiere habe ich mich sehr darüber gefreut. :D


  Eine kleine Überraschung gab es auch noch vom Heyne Verlag und das kurz vor Weihnachten, der Verlag rührt die Werbetrommel von After Passion, das im Februar erscheinen wird und sie haben an mich gedacht und haben mir diese Kleinigkeit zukommen lassen und das Ziel ist erfüllt, ich bin gespannt auf After Passion und möchte es unbedingt lesen. :D



So das wars dann auch schon und ich denke nicht, dass in diesem Jahr noch ein Buch folgen wird, wenn doch freue ich mich natürlich trotzdem. :D
Aber mit den ganzen Neuzugängen bin ich wohl erst einmal beschäftigt genug. :) 

Sonntag, 28. Dezember 2014

[Rezension] Panic - Wer Angst hat ist raus

von Lauren Oliver
"HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen." 

Heather hält eigentlich nicht viel vom Spiel namens Panic, das jedes Jahr aufs neue stattfindet, ihre Freundin Nat will allerdings unbedingt daran teilnehmen und Heather begleitet sie zur Eröffnung. Als sie dann ihren Freund Matt sieht, der gerade dabei ist mit einer andren rumzumachen, bringt eine Kurzschlussreaktion sie dazu doch den Sprung in das Spiel hinein zu wagen.
Das Spiel entwickelt mit der Zeit eine eigene Dynamik und mit einem Todesfall scheint es völlig aus dem Rudr gelaufen zu sein, doch das Spiel endet nur mit einem Gewinner und auch Heather findet keinen Weg hinaus, denn ihr wird immer klarer, wie sehr sie auf das Preisgeld angewiesen ist..


Das Cover passt vom Motiv super zum Buch, ich finde nur das es weniger Panik zum Ausdruck bringt, sondern eher unbeschwärte Lebensfreude, zumindest die Klippenspringer. Wett gemacht wird es durch die Farbgebung, die recht bedrohlich wirkt.


Auf das Buch hatte ich mich sehr gefreut und die Freude hielt auch während des Lesens an, nur musste ich mit der Zeit feststellen, dass meine Erwartungen vorab, gerade bezogen auf das Spiel, ziemlich falsch waren.
Das Spiel selbst hatte ich mir irgendwie größer, brutaler und insgesamt gefährlicher vorgestellt, auch wenn sich das Spiel in die Richtung steigert, waren es halt insgesamt Mutproben die das Spiel ausgemacht haben. Ich schiebe aber gleich nach, dass meine Freunde dadurch in keinster Weise gemindert wurde und auch die Spannung konnte das Buch erzeugen und halten.

Insgesamt hat mir das Buch nämlich wirklich gut gefallen, als Leser befinden wir uns in einer kleinen Stadt in der viel Perspektivlosigkeit vorhanden ist, aus dem Grund ist Panic auch so bliebt, weil das Preisgeld Möglichkeiten schafft.

Auch Heather hat es nicht leicht uns so wird auch klar, dass der Grund für ihre teilnahme nicht ihr Ex-Freund Matt war, sondern eher nur der Auslöser um nun wirklich alles verändern zu wollen was ihr Leben so trist macht. Das fand ich persönlich ziemlich begrüßenswert, weil nur Aufgrund eins Jungen dieses waghalsige Spiel einzugehen, eine recht schwache Bergründung für mich gewesen wäre.
Ihr Charakter hat mir gut gefallen, sie ist stark und sehr mutig, selbst ann wenn sie Angst sie wirklich zu bezwingen droht.
Für mich war ihr Mut nicht immer positiv zu werten, gerade bei den Prüfungen, weil sie einfach absolut fahrlässig handelt und die Konsequenzen nicht abwegt. Denn Heather spielt nicht nur für sich, sondern auch für ihre kleine Schwester, die ihr unglaublich wichtig ist. Und auch wenn ich ihre Beweggründe gut nachvollziehen konnte, die den benötigten Mut erst zustande brachten, fand ich dieses Detail ein wenig schade. Weil sie prinzipell nicht der Charakter ist, der jemanden in Stich lassen möchte, schon gar nicht ihre Schwester.
Heather war auch eine sehr berechenbare Figur, wenn auch stets fair gegenüber anderen und so konnte sie bei mir wieder Pluspunkte sammeln. Auch fand ich es schön wie klar sie einem gegenüber getreten ist und wie gut ihre Darstellung war, sie ist generell sehr lebhaft gezeichnet worden und kommt mit all ihren Facetten gut zur Geltung.

Das fehlte mir bei einigen anderen Charakteren leider sehr. Sie waren sehr schwach skizziert und wirkten sehr eindimensional und auch sehr dem Stereotypen angepasst. Besonders bei Nat war das zu spüren, in Bezug auf sie störte es mich auch, dass sie und Heather so unterschiedlich sind, dass ich mich permanent fragen musste, wie die beiden Freundinnen werden konnten. Zudem ist Nat auch nicht immer fair und nett zu anderen und wirkt generell sehr oberflächlich und nutzt auch andere Menschen zu ihren Gunsten aus.

Ein anderer Charakter, Dodge, hatte meiner Meinung nach ein großes Potenzial und auch wenn man Stellenweise die Geschichte aus seiner Sicht erfuhr, so fand ich, dass er viel zu wenig ausgereift war und auch seine eigenen Beweggründe viel zu unklar dargestellt worden sind. Man erfährt wieso er dies und das macht, aber mir fehlt so ein bisschen das Verständnis dafür, wieso es gleich so gravierende Vorhaben sein müssen die er hegt.

Schade fand ich auch, dass am Ende ein Überraschungsmoment auf den Leser wartet, man aber vorab schon sehr direkte Hinweise dazu erhält, so dass es für aufmerksame Leser recht eindeutig kommt.

Generell hatte ich dennoch großen Spaß dabei dieses Spiel zu beobachten zu können und zu merken wie gewisse Grenzen echt pberschritten werden, zudem wird das Buch dadurch sehr nachdenklich anregen, weil es schockiert und wachrütteln kann, hat mir gut gefallen. :)


Eine gute Idee mit viel Potenzial und auch wenn ich das als nicht ganz ausgeschöpft empfand, vermag das Buch für Spannung zu sorgen und zu unterhalten. Nur bei den Nebencharakteren hätte ich mir wirklich gewünscht, dass sie mehr Farbe bekommen hätten und besser nachzuvollziehen wären. 
Kleinere Mängel, aber lesenswert.
 
Weitere Informationen: 
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Carlsen (21. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551583293
  • ISBN-13: 978-3551583291



 

[Rezension] Faking it - Alles nur ein Spiel

von Cora Carmack
"Max Miller hat ein Problem: Ihre Eltern haben sich zu einem Besuch angekündigt, und all die beschönigenden Halbwahrheiten, die sie ihnen über ihr Leben in Philadelphia erzählt hat, drohen aufzufliegen. Vor allem ihr Freund Mace ist mit seinen Tätowierungen alles andere als vorzeigbar. Da trifft Max den angehenden Schauspieler Cade und bittet ihn, sich ihren Eltern gegenüber als ihr Freund auszugeben. Doch Cade spielt seine Rolle zu gut, und Max weiß schon bald nicht mehr, wo ihr Spiel endet und wo echte Gefühle beginnen ..."
Cade trauert Bliss weiter hinterher, als er dann noch erfährt, das Carrick ihr einen Heiratsantrag machen möchte, droht die Trauer ihn vollkommen zu übernehmen.
Dann taucht allerdings Max bei ihm im Leben auf und bittet ihn darum sich als ihren Freund auszugeben.
Max ist wild, nur ihre Eltern wissen das nicht und sollen davon auch nicht erfahren. Um Max Fassade vor ihren Eltern aufrecht zu erhalten, die zu einem spontanen Besuch vorbei gekommen sind, willigt Cade ein Max zu helfen.
Allerdings merkt Cade schon bald, dass er seine Gefühle gegenüber zu Max nicht nur spielt, sondern sie werden echt...


Das Cover gefällt mir, das Paar wirkt sehr zärtlich meiteinander und Verliebtheit wird versprüht, schön. :)


Nach Losing it, der mir gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch den zweiten Teil lesen, obwohl ich gleich zu beginn erwähnen muss, dass ich Cade im ersten Teil nur wenig leiden konnte. Im zweiten Teil allerdings tritt er aus den Schatten von Bliss und man betrachtet ihn auch von einer ganz anderen Seite und die hat mir ziemlich gut gefallen.

Generell mochte ich die Idee der Geschichte, die natürlich nicht wirklich originell oder neu ist, durch seine Charaktere aber ziemlich viel hinzu gewinnt. 
Generell sind die Charaktere in den New Adult Bücher unglaublich wichtig und tragen die Bücher, da dieses Genre dem immer wieder gleichen Schema zu folgen scheint. Nur wenig neues bietet die Handlung aber durch die Protagonisten ist es halt immer wieder eine Freude für mich diese Geschichten zu lesen und auch wenn das Ziel quasi vorhersehbar ist, macht die Reise dorthin unglaublich viel Spaß und weckt bei mir jedes Mal wieder die Spannung, so auch hier.

Um noch mal auf die Protagonisten näher einzugehen, allen voran Cade; mir gefiel es an ihm, dass er anders als andere Charaktere des Genres ist. Nur kleinere Probleme sind ind seinem Leben vorhanden und sie beherrschen sein Leben nicht so in dem Ausmaß wie ich es sonst gewohnt bin. Das fand ich eine ganz nette Abwechslung. 
Zwar hat Cade in der Kindheit ein traumatisches Erlebnis gehabt, das ihn auch in der Gegenwart zu schaffen macht, allerdings nur in einzelnen Situationen in denen es auch mehr als verständlich ist. Anders als die meisten Charaktere des Genres hängt Cade nicht so in der Vergangenheit fest, sondern lebt die Gegenwart und auch die ist ja nicht immer ganz so leicht zu bewerkstelligen.
Mir hat aber auch seine Entwicklung gut gefallen, er reflektiert sich selbst unglaublich gut und lernt sich und auch sein Handeln zu verstehen, mir hat dieser Prozess sehr gut gefallen. :)

Auch Max mochte ich als Person sehr gerne, auch wenn sie schon eher dem gängigen Klischees des Genres entspricht. Ich habe wirklich mit ihr gelitten, es geht mir sehr nahe zu sehen wie klein sie sich innerlich fühlt aufgrund ihrer Vergangenheit. Schön fand ich bei ihr, dass sie eine Entwicklung recht offen gegenüber stand und sich nicht so vollkommen schwer damit tat einen Schritt nach vorne zu schreiten. Zwar geschah dies nicht ohne Protest, das würde auch gar nicht zu Max passen aber wenn sie einen Schritt nach vorne gewagt hat, dann ist sie selten gleich 3 Schritte wieder zurück gegeangen.
Auch nimmt sie ihre Ängste an und reift schneller um sich ihnen stellen zu können, das ganze bleibt dabei allerdings stets authentisch.

Auch das Zusammenspiel der beiden mochte ich sehr, ie beiden sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich dadurch ziemlich gut und gleichen die Fehler des anderen somit auch aus.

Das einzige was mir ein bisschen gefehlt hat war, dass Bliss und Garrick nur sporadisch anwesend waren, auch wenn es zur Geschichte und der Entwicklung von Cade gepasst hat, hätte ich mir hier ein bisschen mhr Auseinandersetzung mit den Problemen gewünscht die dadurch hätten aufkeimen können, wenn sie einfach präsenter gewesen wären. :)


Das Buch hebt sich rein inhaltlich nicht von anderen Büchern des Genres ab, macht aber dennoch Freude und weckt die Spannung, zudem gewinnen die Figuren einen für sich und frischen das ganze auf. :)
Ausgezeichnete Lektüre aus dem Genre!
 
Weitere Informationen: 
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (2. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802594983
  • ISBN-13: 978-3802594984
 
  

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Es ist Weihnachten! ♥


Hallo meine Lieben,


Weihnachten ist endlich da, auch wenn Weihnachten ja genau genommen erst morgen ist. ;) Aber Heilig Abend ist doch der Tag der so sehnsüchtig erwartet wird von groß und klein und ich gestehe, dass ich selbst auch schon voller Vorfreude und spannender Erwartung bin.


Allerdings heißt es derzeit, zumindest bei mir, noch jede menge Stunde rum zu bekommen bis endlich Abend ist, das unglaublich gute Essen auf dem Tisch stehen wird und es danach endlich zur Bescherung kommt. :D
Und womit vertreibt man sich am besten die Zeit? Mit lesen.





Zur Zeit lese ich Dark Wonderland von A. G. Howard und ich muss sagen, dass es mir bisher recht gut gefällt, bin allerdings noch nicht allzu weit, so dass ich mich mit einem vorschnellen Urteil hier mal zurück halte.
Aber wie man vielleicht weiß bin ich ein unglaublicher Fan von Alice im Wunderland, so dass mir das ganze Konzept des Buches schon mal gut gefällt und mich für sich gewinnen kann. Auch wenn die Tatsache, dass Alice als verrückt galt in dem Buch mir ein bisschen widerstrebt, aber es ist ein großes Abenteuer was auf mich zukommt und ich freue mich gerade zu Weihnachten weiter in mein geliebtes Wunderland hinab tauchen zu können, auch wenn die Darstellung eventuell anders sein wird als von mir gewohnt, aber ich bin da sehr offen für neue Interpretationen. :)


Ansonsten weiß ich, dass meine kleine Schwester (8) schon ganz verrückt und aufgeregt ist und sich ständig fragt wann der Weihnachtsmann wohl kommen wird. Verständnis für die lange Route die er hinter sich bringen muss hat sie da nicht wirklich. :P
Also gilt es auch da sie so gut wie möglich zu beschäftigen und abzulenken und mit Spielen etc. lässt sich der Tag ja auch ganz gut rum bringen. :)

Ich freue mich einfach sehr auf den heutigen Tag auch wenn mir persönlich eine Person fehlen wird, mein Freund, aber den sehe ich dann am zweiten Weihnachtstag und dann wartet eine erneute Bescherung auf mich, hat also auch sein gutes. :D

Aber ich will euch gar nicht vollplampern damit wie ich den Tag zubringen werde, ich will euch
einfach nur eine schöne Zeit wünschen mit all euren Liebsten um euch herum und hoffe, dass ihr alle gesund und munter seid, ihr euch schon in Weihnachtsstimmung befindet und eine besinnliche Zeit auf euch wartet, mit gutem Essen und ganz tollen Geschenken (Bücher?!). :)


Frohe Weihnachten euch allen! ♥ 

Montag, 22. Dezember 2014

[Rezension] Amt für Mutmaßungen

von Jenny Offill
"Ein verhängnisvolles Ehedrama ? blitzgescheit, hintergründig und berührend
Einst waren sie jung und schön, trunken vor Glück und sorglosem Übermut. Auf den Rausch des Verliebens folgte das gemeinsame Reifen, sich Annähern und Entfernen, sie heirateten, bekamen ein Kind. Ihre Liebesbriefe versahen sie mit dem Absender »Amt für Mutmaßungen«, hatten immer mehr Fragen und weniger Gewissheiten. Denn ganz allmählich, kaum wahrnehmbar, begann sich etwas zu ändern ? und plötzlich standen sie am Abgrund.
Bestechend klarsichtig und wunderbar poetisch zeichnet Jenny Offill das Porträt einer jungen Frau in New York, deren Denken um alltägliche Freuden und Sorgen kreist, um Schlafmangel, Treue, die Liebe zu ihrem Mann und ihrer Tochter, sich aber auch davonmacht in die fernen Sphären der Raumfahrt, Meeresforschung und antiken Philosophie."



Ein Paar lernt sich kennen, eine Zeit voller AUfregung und Glück steht ihnen bevor und mit der Zeit wird Verliebtheit zur Liebe und sie stehen vor der Entscheidung sich zu binden oder nicht.
Sie entscheiden sich dafür, wünschen sich ein gemeinsames Kind un durchleben die ersten Schwierigkeiten die eine Ehe mit sich bringen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zusammenhalt allerdings stark, erst Jahre später verändert sich das miteinander, man geht anders miteinander um schwierige Probleme werden mit sich selbst ausgemacht..
Für die liebende Ehefrau besonders schwer mit umzugehen und dann hat sie einen noch ganz anderen Verdacht..


Das Cover ist ziemlich unauffällig und wirkt auf mich recht altbacken, spricht mich insgesamt weniger an auch wenn es schon ausdrucksstark auf mich wirkt und gut zum Buch passt. 


Ich muss sagen, dass mich das Buch schnell für sich eingenommen hat und mich richtig begeistern konnte, schon länger nicht mehr auf diese Weise erlebt.
Gleich nach dieser Lobeshyme am Anfang kann ich aber auch sagen, dass das Buch wahrscheinlich nicht bei jedem das gleiche Gefühl auslösen wird wie bei mir.

Das Buch ist vom Aufbau und der Erzählweise wirklich ungewöhnlich. Dies ist kein Buch das man nebenher liest, denn das Buch fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers. So steht hier in dem Buch wirklich sehr viel zwischen den Zeilen.
Zudem besitzt das Buch gar keinen wirklichen roten Faden, es ist eine Aneinanderreihung an zusammenhanglosen Situationen (so wirkt es zumindest) die hier die Geschichte ausmachen. Eventuell führt das zur Verwirrung und man neigt dazu Dinge zu verpassen oder als unwichtig wahrzunehmen, was keine einzelne Situation allerdings ist. 

Generell war ich schon sehr erstaunt darüber, dass sich aus diesen einzelnen "Fetzen" überhautp eine einzelne Geschichte entstehen konnte, da die einzelnen Sequenzen teils nur aus ein bis zwei Sätzen bestehen, mich hat das sehr beeindruckt weil es einfach gekonnt auf mich gewirkt hat. :)
Auch ansonsten hat mir diese Art unglaublich gut gefallen, dadurch, dass das Buch keinen wirklichen Handlungsstrang verfolgt bekommt man als Leser die Möglichkeit eine große Zeitspanne in Erfahrung zu bringen und man erfasst halt tatsächlich ziemlich viel von den Veränderungen und den Gefühlen der Protagonisten und dazu liefert die Autorin dem Leser nur einzelne prägende Momente. 

Das Buch tritt dem Leser prinzipiell recht distanzert gegenüber, man taucht in das Leben des Ehepaars hinab und erfährt viel über die Beziehung und deren Werdegang aber sie werden halt nie wirklich vertraut und die Protagonisten bleiben einfach sehr unpersönlich. Generell bin ich ja jemand der sehr viel Wert auf die Charaktere legt und es auch wichtig findet, dass sie einem nah kommen, hier passte die Distanz aber wirklich gut hinein.
Und zum anderen fehlte es dem Buch nicht an Emotionen, die werden gut dargestellt und sind permanent greifbar, so dass ein intensives Leseerlebnis garantiert ist. 
Und da ist die Distanz die die Autorin aufgebaut hat eventuell auch willkommen zu heißen, denn viele negative Gefühle werden hier durchlebt und sind hier schon recht gewaltig. Mit mehr Nähe zu den Charakteren wäre auch das noch wesentlich instensiver und das es insgesamt schon recht bedrückend ist wäre das einfach zu viel. 


Eine außergewöhnliche Geschichte über die Liebe im Wandel der Zeit. Interessanter Aufbau der absolut funktioniert und eine Schar an Emotionen die einen tief berühren.
Ein absolutes Lesemuss!
 Weitere Informationen: 
  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (29. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421046220
  • ISBN-13: 978-3421046222
 

Dienstag, 9. Dezember 2014

[Adventskalender] 24 Türchen - 24 Blogs: Türchen 9 + Gewinnchance


Hallo meine Lieben,

noch gestern konntet ihr bei Litis ein Türchen öffnen, heute allerdings ist es endlich soweit und ich bin an der Reihe.
Ich hoffe, dass euch das was ich für euch habe zumindest ein bisschen gefällt. :)
Ich habe euch eine kleine Geschichte geschrieben, passend zur Winterzeit und hoffe ihr könnt euch ein bisschen daran erfreuen, ich bin keine Autorin oder Ähnliches also erwartet nicht zu viel. :D


"Als ein kleines Mädchen am Morgen erwachte, galt ihr erster Blick dem Fenster. Die Sonne strahlte schon am Himmel und warf ihre Strahlen mitten in das Gesicht des Mädchens.
Zuerst kniff sie ihre Augen zusammen, doch als das Mädchen die weißen Punkte sah, die draußen mit dem Wind tanzten, riss das Mädchen ihre grünen Augen auf und Freude war in ihnen zu sehen.
Der erste Schnee des Jahres legte sich wie eine Decke über die Erde. Sie sprang auf ihrem Bett und lief schnell zum Fenster um es zu öffnen.
Der Schnee lag schon cm dick auf dem Boden, frisch und pudrig, durch die Strahlen der Sonne funkelnd.

Das Mädchen fing aufgeregt eine einzelne Schneeflocke mit ihrer kleinen Hand auf, doch als sie, sie genauer betrachten wollte, schmolz sie bereits dahin.
Sie versuchte es erneut, doch es geschah das selbe wie zuvor.
Das Mädchen ließ sich die Freude dadurch aber nicht nehmen, sie streckte ihren Kopf aus dem Fenster hinaus und die Flocken verfingen sich in ihren braunen Locken.
Ihre Zungenspitze lugte zwischen den Lippen hervor und auch dort ließen sich die Flocken nieder. Das Mädchen konnte die Aufregung in sich kaum noch halten, sie wollte unbedingt raus in den Schnee ihre Hände in ihn vergraben, Kugeln formen und die Kälte um sich spüren.
Eigenständig zog die sich an und vergaß dabei nicht den kratzigen Schal den sie sonst nicht mochte.
Als sie fertig war, schlich sie sich leise aus ihrem Zimmer raus und tapste die Treppen hinunter.
Das Haus war noch sehr still, sie wusste nicht wie spät es war aber sie wollte nicht riskieren ihre Eltern zu wecken.

Kurz vor der Haustür blieb sie kurz stehen, sie mochte den Anblick von unberührten Schnee und wollte den Anblick nicht sofort zerstören indem sie ihre Spuren auf dem Schnee verteilte.
Im nächsten Augenblick allerdings konnte sie es nicht mehr abwarten mit den Stiefeln im weichen Schnee einzusinken und das sanfte Knirschen unter sich wahrzunehmen.
Also setzte sie einen Fuß nach vorn und kaum ist das Bild der Unberührtheit durchbrochen kennt sie auch keinen Halt mehr. Sie springt nach vorn und läuft mit großen Schritten durch den Schnee.

Die kleinen Abdrücke zeigen den Weg den sie einschlägt und zeigt deutlich, dass sich sich vom Grundstück ihres Heims zu entfernen scheint. Beim näheren hinsehen merkt man, dass sie etwas zu verfolgen scheint.
Eine einzelne Schneeflocke gleitet zielstrebig und kontrolliert umher.
Dem Mädchen erschien dies ziemlich ungewöhnlich, beobachtet man die anderen die orientierungslos umhergeweht werden, trotz sie selbst dem Gegenwind, zudem wies diese eine Schneeflocke eine beachtliche Größe auf, im Vergleich zu den anderen..
Das Mädchen hielt diese Schneeflocke für eine ganz besondere und sie wollte sie fangen und betrachten.
Sie wusste sehr wohl, dass sie zerschmolz wenn sie, sie auf die Hand nahm doch wenn sie die Schneeflocke schnell genug fing, dann könnte sie sich ihr Muster einprägen.

Sie sprang und stolperte, so dass sie mit ihrem ganzen Körper im weichen Schnee landete, ein schallendes Lachen war von dem Mädchen aus zu hören. Sie zögerte nicht einen Moment, sondern kam rasch wieder auf die Beine und setzte ihre Jagd fort.
Sie merkte gar nicht, wie sie sich immer weiter von ihrem Haus entfernte und schon dabei war in den angrenzenden Wald zu laufen.
Mit ihrem Blick fixierte sie einzig und allein diese eine besondere Schneeflocke, die genau zu wissen schien wohin sie wollte.
Als das Mädchen wieder in greifbare Nähe der Flocke war, setzte sie erneut zum Sprung an, nur diesmal voll konzentriert.
Mit all ihrer Kraft sprang sie richtung Himmel, streckte ihre kurzen Arme soweit aus wie möglich und griff zu.

Sofort nach der Landung, öffnete sich ihre kleine Hand und das Mädchen sah wie einzelne Flocken in ihrer Hand zu Wasser wurden, allerdings eine blieb bestehen.
Das Mädchen wunderte sich nur kurz darüber, dann wurde ihr klar, dass es die ganz besondere Schneeflocke war.
Sie betrachtete das Muster der Schneeflocke haargenau und erfreut sich an dem Anblick, die Schneeflocke funkelte hell, voller Ehrfurcht berührte sie die Flocke mit dem Zeigefinger der anderen Hand, sie war kalt und fest. Es war deutlich zu spüren, dass sie aus Eis bestand, doch ließ sie sich nicht von Wärme beeindrucken. Nicht einmal ein bisschen Feuchtigkeit ging von ihr aus.


Die Freude des Mädchens stieg an, sie hatte hier einen kostbaren Schatz gefunden und wollte ihn für sich behalten. Als sie die Schneeflocke umdrehte, um die andere Seite näher ansehen zu können, musste sie feststellen, dass die Schneeflocke schon jemanden gehörte.
Eine durchnässte kleine Gestalt umklammerte winzige Halter die an der Schneeflocke befestigt waren als die Gestalt das Mädchen sah, erschrak sie fürchterlich, doch auch das Mädchen war zu überrascht davon, so dass sie die Schneeflocke aus der Hand verlor. Als das Mädchen die Schneeflocke wieder aufsammel wollte, war die Gestalt fort. Das Mädchen glaubte schon fast, dass sie sich die Gestalt nur eingebildet hatte, doch dann flatterte sie direkt vor ihrer Nase herum.

>>Gib mir die Schneeflocke wieder, ohne sie komme ich nicht durch den starken Wind.<<

Das Mädchen schaute in das grimmige Gesicht der Gestalt und konnte nun erkennen, dass es sich um eine kleine Fee handelte. Nie im Traum hätte sie dran geglaubt, dass es Feen wirklich gab, doch nun hatte sie eine direkt vor sich.

>>Bist du wirklich eine Fee?<< ohne groß darüber nachzudenken, platzte diese Frage aus ihr heraus. Doch die Fee schien erfreut darüber erkannt worden zu sein und zum ersten Mal zeichnete sich ein Lächeln in ihrem Gesicht ab.
>>Eine Winterfee genau genommen, wie der Schnee können auch wir nur in der Kälte überleben und schmelzen dahin, wenn wir zu viel Wärme ausgesetzt werden.<<

Dass, die Feen so vergänglich waren, stimmte das Mädchen traurig. Die Fee schien das zu merken und munterte sie mit ihrer nächsten Aussage sofort wieder auf.

>>Mach dir keine Sorgen um uns, es ist schon tausende von Jahren her, dass tatsächlich eine von uns geschmolzen ist, mittlerweile haben wir Wege gefunden um uns zu schützen.<< Als die Fee das so erzählte, fing sie von ihnen an zu leuchten, die Freude die sich in ihr ausbreitete drang nach außen. Das Mädchen war sich in diesem Augenblick sicher, dass es keinen schöneren Anblick gab als eine Fee die vor Freude strahlte.

Das Mädchen wurde unglaublich neugierig und es schwirrten ihr alle möglichen Fragen im Kopf herum, die alle nacheinander aus ihr herauspurzelten, so dass die Fee nicht mal dazu kam sie auch zu beantworten.
Die Fee war über diese Neugierde äußerst belustigt und machte dem Mädchen ein unwiderstehliches Angebot.
>>Wie wäre es, wenn du einfach mit mir kommst und ich dir mein Reich zeige?<<
Und schon wieder fielen dem Mädchen allerhand Fragen ein, was würde sie erwarten? Würde sie andere Feen zu sehen bekommen? Bevor sie diese Fragen allerdings wirklich stellen konnte, gab die Fee ihr zu verstehen, dass sie es einfach abwarten wollte.

Das Mädchen gab der Fee also ihre Schneeflocke wieder und fand den Anblick äußerst entzückend, wie sie sich an der Schneeflocke befestigte. Mit dem nächsten Windhauch, stieg die Flocke in die Luft und die Fee begann die Kontrolle über die Richtung zu übernehmen.
Das Mädchen war äußerst bemüht Schritt zu halten, doch bei einer stärkeren Windböe, sauste die Fee schnell davon.

Der Wind sauste auch dem Mädchen um die Ohren und sie war froh ihren Schal mitgenommen zu haben, denn dieser konnte ihr Gesicht gut vor der Kälte schützen. Als sie der Schneeflocke eine Weile folgte, sah sie eine große und prächtige Eiche vor sich stehen, in der war eine kleine Öffnung zu sehen und das Mädchen merkte wie die Fee direkt darauf zusteuerte.

Dem Mädchen überkam eine starke Unsicherheit, wenn die Fee dort wohnte, wie konnte sie dann ihr Reich besuchen? Ehe sie weiter darüber grübeln konnte, landete die Schneeflocke in der Öffnung und die Fee löste sich von ihr.
>>Warte einen Moment auf mich.<<
Dieser Moment erschien dem Mädchen ziemlich lang und ihre Füßen fingen an zu frieren, dadurch das sie sich nicht weiter bewegte. Nun schaute sich das Mädchen näher um und konnte nur lauter schneebedeckter Bäume um sich herum sehen. Auch die von ihr hinterlassenen Fußspuren waren nur noch leicht zu erkennen. Mit einem Mal wurde dem Mädchen bewusst, dass sie nicht wusste wo sie war und wie weit entfernt sie schon von ihrem Haus war und diese Erkenntnis ängstigte sie fürchterlich. In ihren Augen bildeten sich die Tränen, gerade als die erste Träne ihre Wange hinabrollen wollte, erschien die Fee wieder vor ihr. Die Fee war klug genug um die Situation einschätzen zu können und sie bekam Mitleid mit dem kleinen Menschen, die den Weg nach Hause nicht mehr kannte.

>>Willst du immer noch sehen wie die Feenwelt ausschaut?<<
Das Mädchen wusste nicht mehr was es wollte, sie wollte Heim und sich in das Bett ihrer Eltern legen.
>>Wie wärs, ich zeige dir meine Welt und dann helfe ich dir nach hause zu kommen!<<
Ein kleiner Hoffnungsschimmer überfiel das Mädchen.
>>Kannst du das denn?<<
Die Fee fühlte sich leicht ertappt und ihre Wangen eröteten.
>>Ich weniger, aber ich kenne jemanden der es kann.<<
Während sie das sagte strahlte sie wieder Freude aus und auch das Mädchen fühlte sich merklich besser.

Nun stellte sie sich nur noch die Frage wie sie denn in das kleine Loch hineinschlüpfen konnte, doch dann sah sie eine weitere Elfe, sie unterschied sich sehr stark von der ersten und als sich ihre Blicke trafen machte sie einen Satz nach vorn und sprach direkt zu ihr.
>>Hallo kleines Mädchen, Phelia hat uns von eurer Begegnung erzählt und wir freuen uns dich bei uns begrüßen zu dürfen. Mit Hilfe von ein bisschen Magie werde ich dir die Möglichkeit schaffen zu uns zu gelangen, also erschrecke dich nicht.<<
Mit der Warnung trat ein grinsen auf ihr Gesicht und schon machte sich die zweite Fee an ihr Werk.
Sie hob die Hände in die Luft und auf einmal schimmerten ihre kristallende Hände in einem kraftvollen blau. Das Mädchen erkannte die Konzentration die, die Fee aufwand. 
Schon im nächsten Moment schleuderte die Fee ihre aufgeladene Kraft genau auf das Mädchen und ehe das Mädchen sich versah schrumpfte sie auf die Größe der Feen und befand sich im freien Fall. Ein Schrei entfuhr ihr und sie kam bitterliche Angst, doch dann landete sie mit einem Plumps auf einer Schneeflocke. 
Sie hielt sich an ihr fest, glücklicherweise übernahm Phelia von weitem die Steuerung, so dass sie sanft hinauf zur Öffnung geflogen wurde. Sie landete direkt neben den beiden Feen und bedankte sich mit einem schüchternen Lächeln, sie war immer noch ein bisschen schockiert von dem eben erlebten. Phelia schien erfreut darüber, dass ihre neue Freundin nun in ihrer Größe war und zwinkerte ihr fröhlich zu und griff nach ihrer Hand. 
>>Fee Luvia, darf ich ihr jetzt alles zeigen?<< 
Die Fee, die das Mädchen soeben geschrumpft hatte, nickte und ein herzliches Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht als sie sich an das Mädchen wand. 
>>Fühl dich heimisch bei uns kleines Mädchen, sobald du zur Heimkehr bereit bist verkünde es Phelia und sie bringt dich wieder zu mir, so erlangst du deine ursprüngliche Größe zurück.<< 
Ehe das Mädchen etwas erwidern konnte wurde sie schon von Phelia hintersich hergezogen, nur ein schallendes Lachen konnte sie noch von Luvia wahrnehmen. Alle Fragen die dem Mädchen vorhin vorschwebten, tauchten nun wieder vor ihr auf. 
>>Wie kommt es, dass Luvia meine Größe verändern kann und du nicht?<< 
Phelia hielt abrupt an und das Mädchen hatte Mühe rechtzeitig zu bremsen und nicht in Phelia hineinzulaufen. 
>>Hab ich schon gefragt wann deine erste Frage gestellt werden wirklich. Es gibt verschiedene Kräfte die eine Fee entwickelte. Ich kann andere Dinge kontrollieren, Dinge wie die Schneeflocken, dadurch kann ich sie steuern wie es mir beliebt. Das ist eine sehr gängige Kraft die viele von uns haben, sie ist sehr wichtig, da wir dadurch viel für das allgemeine Wohl tun können. Luvias Kraft ist ebenfalls sehr nützlich, bisher aber auch einzigartig.<<

Gemeinsam schlängelten sich die beiden durch die schmalen Gänge in einer großen Halle machten sie halt und das MädchenKam nicht heraus aus dem Staunen. Es herrschte ein großes Gewimmel in dieser Halle etliche Feen flogen umher, spielten miteinander, unterhielten sich und lachten miteinander. 
>>Die Baumkrone, der Sammelpunkt aller Feen, wer nicht am arbeiten ist oder in seinem Ästchengemach schläft, der hält sich hier auf.<< 
Das Mädchen merkte wie Phelia und sie die Aufmerksamkeit auf sich zogen, doch Phelia schenkte dem keinerlei Beachtung. Sie schien ausschau nach jemanden zu halten und ihre Augen weiteten sich freudig als sie eine unscheinbare Fee entdeckte. 
>>Komm, ich stelle Xavius vor, er ist mein bester Freund.<< 
Und schon sauste Phelia mit dem Mädchen in der Hand wieder voran. Erst schien Xavius sich zu freuen, doch als er merkte, dass Phelia nicht allein auf ihn zukam verspannte er sich und wirkte mit einem Mal schüchtern und zurückhaltend. Phelia schenkte dem keine Beachtung, hastig schloss sie Xavius in ihre Arme.
 >>Xavius, darf ich dir meine neue Freundin vorstellen, sie ist ein Mensch.<< 
Das letzte flüsterte sie ihm eher entgegen, sie wollte dem Mädchen nicht die volle Aufmerksamkeit aller Feen zumuten, sie waren schon neugierig genug, dadurch, dass sie ein unbekanntes Gesicht war. Gemeinsam beschlossen sie sich aus der Halle zurückzuziehen und sich in weniger belebte Räume aufzuhalten. 
Auch wenn das Mädchen gerne weiter die Feen beobachtet hätte, kam es ihr doch gelegen, denn die neugierigen Blicke die sie immerzu trafen, waren ihr unangenehm. Xavius hatte den selben Ausdruck auf seinem Gesicht stehen, aber damit konnte das Mädchen leben. Zumal er eher verstohlen seine Blicke auf sie wagte. 
Während Phelia ihre beiden Freunde führte, erzählte sie Xavius, in einem aufgeregten Plauderton, von ihrer ungewöhnlichen Begegnung mit dem Mädchen. 
Xavius Reaktion blieb Verhalten, doch Phelia kannte ihm gut genug um seine innere Begeisterung zu spüren, vor dem Mädchen war er nur zu schüchtern sie zu zeigen. 

Phelia wollte dem Mädchen unbedingt die Herstellung der Flocken zeigen und so führte sie die beiden in die Werkstatt. Die Feen dort arbeiteten äußerst konzentriert und ließen sich nicht durch den Besuch ablenken. 
>>Hier siehst du wie unsere Flug-Schneeflocken hergestellt werden. Normale Flocken werden mit einem Zauber versehen, der sorgt dafür, dass sie sich dauerhaft selbst kühlen und die Kühlung gestärkt wird, sollte es zur Begegnung mit wärme kommen. Kontakt zur Sonne, menschliche Haut.<< 
Dem Mädchen wurde nun klar weshalb der Sommer den Feen trotzallem nichts mehr anhaben konnte. 
>>Ist euer Baum auch mit diesem Zauber versehen, so dass ihr die warmen Jahreszeiten hier drinnen überleben könnt?<<
Phelia war begeistert von der Klugheit des Mädchens und nickte eifrig. 
>>Xavius ist auch einer von den Frostfeen, dort drüben ist sein Arbeitsplatz. Alle meine Schneeflocken wurden von ihm angefertigt und ich kann dir sagen, dass seine die schönsten von allen sind.<< 
Xavius Wangen färbten sich in einen leichten Rose Ton, doch dann nickte er und lächelte freudig in sich hinein. 
>>Oh, ich habe eine Idee!<< 
Völlig verdutzt schauten das Mädchen und Xavius Phelia an, schon wurden sie wieder von ihr gepackt und direkt zu Xavius Arbeitsplatz gezerrt. Alles war sorgfältig gesäubert und aufgeräumt. Nun wandte sich Phelia ganz an Xavius, 
>>Magst du mir helfen ihr ein unvergessliches Andenken zu verschaffen, so dass sie mich, ich meine uns niemals vergisst, sobald sie Heim kehrt?<< 
Xavius wusste was Phelia wollte und er merkte, dass es ihr sehr am Herzen lag, also willigte er ein und machte sich sofort an die Arbeit dem Mädchen eine ganz persönliche Schneeflocke zu fertigen. Auch das Mädchen merkte was die beiden ausgetüftelt hatten und vor Freude stiegen ihr Tränen in die Augen, am heutigen morgen wollte sie nichts sehnlicher als eine Schneeflocke nun bekam sie die, doch das schönste Geschenk sind die neuen Freundschaften die entstanden sind, genauso sagte sie es den beiden auch und zum ersten Mal schien Xavius seine Scheu vor ihr zu verlieren und lächelte sie offen an. Auch dies war ein großes Geschenk und sie war froh, dass sie auch daran eine Erinnerung erhält in Form einer Schneeflocke.

Doch nun wurde ihr auch bewusst wie lange sie schon fort war und sie war sich sicher, dass ihre Eltern sich fürchterlich um sie sorgten. Das Mädchenf asste einen Entschluss und es fiel ihr schwer diesen Xavius aber vor allem auch Phelia mitzuteilen.
>>Ich muss Heim, ich habe eine Familie und sie sorgt sich um mich und.. und ich vermisse sie furchtbar, so schön es hier auch ist, ich will Heim.<<
Auf einmal überkam sie eine Welle des Heimwehs und sie hatte keinerlei Kraft diese zurückzuhalten, also ließ sie ihr freien Lauf.
Als sie in eine zärtliche Umarmung geschlossen wurde, versiegten die Tränen und sie wusste, dass alles gut werden würde.
Dankbar schaute sie Phelia an und sie konnte ein deutliches Verständnis in ihrem Gesicht sehen.

>>Ich sagte dir doch, dass ich jemanden kenne der den Weg zu dir nach hause kennt, meine Schneeflocke. Es gibt Feen unter uns die in der Lage dazu sind Gegenstände zu lesen und die können auch den Weg entschlüsseln, die sie bisher zurückgelegt haben. Wir müssen also nur Rückwärts wandern, von hier bis zu deinem Heim. Ich habe meine Schneeflocke bereits bei jemanden gelassen, der dazu in der Lage ist. Schau du Xavius dabei zu wie er deine Schneeflocke fertigstellt und ich hole uns die Karte für deine Heimkehr.<<

Phelia verschwand eilig und nun waren Xavius und das Mädchen zum ersten Mal allein, es war ein bisschen unbehaglich, die beiden waren schüchtern, so dass keiner von ihnen einfach drauflos plapperte wie Phelia es immerzu tat.

Also besann sich das Mädchen mehr darauf ihn einfach zu beobachten. Je mehr sie es also nachlass krampfhaft nach Gesprächsstoff zu suchen, desto angenehmer wurde die gesamte Situation. Xavius arbeitete zügig und konzentriert. Gerade arbeitete er an einer Gravur, dabei war er sehr filligran.
Das Mädchen konnte nicht erkennen was die Gravur beinhaltete doch sie freute sich drauf es später näher betrachten zu können.
Gerade als Xavius fertig wurde, erschien auch Phelia wieder in der Werkstatt. In der Hand hielt sie eine Stück Baumrinde - die Karte.
Erleichterung stieg in dem Mädchen auf, nun hatte sie die vollkommene Sicherheit schon bald den süßlichen Geruch ihrer Mutter und die starken Arme ihres Vaters um sich herum wieder wahrnehmen zu können.
Die drei suchten nun Luvia auf und gingen gemeinsam zum Eingang des Feenreichs. Phelia schickte das Mädchen sanft zu Boden, damit sie sich in ihrer größe frei entfalten konnte, bei der Rückverwandlung und dann setzte Luvia auch schon ihre Fähigkeiten ein.
Es war bei diesem Mal um einiges angenehmer als beim ersten Mal, zum einen weil sie wusste was geschah und zum anderen erwartete sie kein freier Fall.
Als sie ihre volle Größe zurück erlangte, fühlte sie sich größer als zuvor und Xavius Gesicht war voller Erstaunen, als das Mädchen und Phelia das sahen musste sie schallend lachen und nur einen Moment später musste Xavius und auch Luvia mit einstimmen.
Xavius übergab dem Mädchen die Schneeflocke.
>>Es war schön dich kennenzulernen und dich als Freundin hinzuzugewinnen. Ich hoffe, dass dir meine Arbeit gefällt.<<
Zum ersten Mal betrachtete sie nun die Schneeflocke genau und erkannte drei Gesichter, eingraviert in das kalte Eis, ihr eigenes, sowie das von Phelia und Xavius. Eine größere Freude konnte er ihr nicht machte und das gab sie ihm auch zu verstehen.

Nach einem ausgiebigen Abschied von Xavius und Luvia wurde es Zeit heimzukehren, es war leicht dunkel draußen, sie konnte dennoch nicht bestimmen ob es schon Abend oder noch Morgen war.
Die Zeit, die sie hier verbrachte, fühlte sich wie eine Ewigkeit an, das Mädchen hoffte allerdings, dass es immer noch früher morgen war.
Zusammen mit Phelia, die sich gerade ihre eigene Schneeflocke packte, machte sich das Mädchen auf den Weg. Phelia flog voran und war ausnahmsweise mal sehr ruhig, sie konzentrierte sich auf die Karte weil sie ihre Freundin unbedingt heim führen wollte und sie auch traurig gestimmt war über den bevorstehenden Abschied.
Auch das Mädchen konnte sich kaum entscheiden was überwiegt, die Freude über das Wiedersehen oder die Trauer über den Abschied.
Leise begann sie vor sich herzusummen, es dauerte nicht lange da stimmte Phelia mit ein und so verbrachten sie die Rückkehr damit sich gegenseitig Melodien aus der Heimat vorzuträllern, das lenkte beide von dem Kummer ab und sie fühlten sich durch diesen Moment noch ein bisschen mehr miteinander verbunden.

Der Weg war kürzer als das Mädchen gedacht hatte und so kamen sie schnell zu ihrem Ziel. Als das Mädchen die vertraute Umgebung um sich herum spürte, wurde ihr in der eisigen Kälte auf einmal warm. Und nun lief sie voraus, wartete nicht auf Phelia, denn ihr Haus war schon in sicht.
Phelia allerdings ließ sich nicht davon beirren und folgte ihr konsequent weiter. Bei ihrem heutigen Besuch, hatte sie das große Haus des Mädchens gar nicht wirklich wahrgenommen, sie war aber mächtig beeindruckt.
Vor der Haustür machte das Mädchen halt und ihr rotes Gesicht strahlte, Phelia freute sich mit ihrer Freundin, sie konnte sich gut vorstellen wie es war seine Familie zu vermissen, sie hatte ja auch eine.

Das Mädchen streckte die Hand nach Phelia aus und sie setzte sich hinein, beide wussten was sie nun erwarten würde und so umgab ein unbehagliches Schweigen die beiden. In ihren Herzen waren so viele Dinge zu sagen, doch keiner von den beiden wusste wie sie es zum ausdruck bringen sollte.
Letztendlich brach das Mädchen diese Stille.
>>Vergiss mich nie, bitte vergiss mich nie.<<
Energisch schüttelte die Fee ihren Kopf und dann wurde ihr klar, dass es ja auch kein Abschied für immer sein musste. Sie hatte die Karte, so dass sie jederzeit das Mädchen besuchen konnte.
Mit einem Mal warjeglicher Kummer verflogen und sie freute sich über alle Abenteuer die, die beiden noch gemeinsam erleben konnten.
Als sie dem Mädchen genau dies mitteilte, war auch diese überglücklich. Ohne die Traurigkeit im Nacken, fiel es den beiden auch wesentlich leichter, sich die Dinge zu sagen, die sie in ihrem Herzen trugen. Die neue Erkenntnis brach also ihren Schwall und die beiden wiegten sich in einem langen Abschied.

Auch ein solcher Moment verstreicht irgendwann und Phelia musste dringend wieder zurück und auch das Mädchen wollte unbedingt in ihr Heim eintreten.
Also setzte Phelia wieder zum Flug an und das Mädchen beobachtete ihren Flug, solange bis sie nicht mehr von den anderen Schneeflocken um sich herum zu unterscheiden war.
Dann öffnete sie leise die Haustür, es war in Stille getränkt und auch die Beleuchtung war aus. Nichts sah anders aus wie heute Morgen, so dass sich das Mädchen schon wunderte wie spät es denn nun war.
Leise schritt sie die Treppe nach oben, ihre Füße führten sie zum Schlafzimmer ihrer Eltern. Sie öffnete sie einen kleinen Spalt und wurde sofort von Schnarchgeräuschen begrüßt.
Ihre Eltern schliefen, dem Mädchen schien es immer klarer zu werden, dass es noch früher Morgen war.
Sie ging in ihr Zimmer und zog sich nun ihren Schlafanzug wieder an, nun spürte sie die Müdigkeit wieder um sich herum. Ihre Schneeflocke steckte sie in ihre Schlafanzugtasche und dann ging sie zurück in das Zimmer ihrer Eltern, krabbelte in ihr Bett und legte sich zwischen Ihnen.
Sie spürte die Wärme die von beiden ausging und kam nun vollends zur Ruhe und auch wenn der Tag sehr aufregend war, dauerte es nur einen Augenblick und sie schlief ein."





So ich hoffe es sind noch einige Leser dran geblieben und ihr wurdet durch meine Geschichte nicht verschreckt. :P
Denn, denn ich habe noch eine Kleinigkeit für euch, die ihr gewinnen könnt. :)

Zwei Bücher könnt ihr heute bei mir gewinnen und zwar Die Achse meiner Welt von Dani Atkins und Nova & Quinton: True Love von Jessica Sorensen.


  • Es ist nur ein Gewinn möglich, also entscheidet euch gut für welches Buch ihr in den Lostopf hüpfen wollt.
  • Aus Kostengründen kann ich leider nur Teilnehmer aus Deutschland berücksichtigen, ein großes Sorry an alle Interessierten aus Österreich, Schweiz etc.
  • Teilnehmer unter 18 Jahren brauchen die Einverständniserklärung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten
  • Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich auch hafte ich nicht dafür, sollte das Paket auf dem Postweg verloren gehen.
  • Das Gewinnspiel startet heute und endet am 16.12.2014 um 0 Uhr, eine spätere Teilnahme kann nicht berücksichtigt werden.
  • Der Gewinner wird durch Losverfahren ermittelt und hat nach der Gewinnerbekanntgabe 3 Tage Zeit sich zu melden, danach wird ein neuer Gewinner ausgelost.

Natürlich gibt es noch eine Kleinigkeit zu tun; ihr habt die Geschichte gelesen? Dann ist euch sicherlich aufgefallen, dass die Hauptprotagonistin keinen Namen habt, verratett mir welchen Namen ihr am passendsten findet und schon seid ihr im Lostopf. :)
Morgen solltet ihr unbedingt beim Bücherparadies denn dort findet ihr dann Türchen Nummer 10. :)

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und hoffe ich konnte euch ein bisschen mit meiner
Geschichte erfreuen (hoffe sie war nicht zu lang :D).
Genießt die vorweihnachtliche Zeit und genießt auch weiterhin unseren Kalender. :) ♥

Montag, 8. Dezember 2014

[Rezension] Der geheime Wunsch

von Julia Weißer
"Gibt es ihn wirklich, den Weihnachtsmann?
Es ist der 22. Dezember.
Zwei Tage bis Weihnachten, aber bei Fill Snow, fast sechs Jahre alt, will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Seit er gehört hat, dass es den Weihnachtsmann nicht geben soll, ist er voller Zweifel.
Aber Fill ist clever. Um die Wahrheit herauszufinden, hat er sich einen genialen Plan ausgedacht, um die Frage aller Fragen endgültig zu klären.
Ein zauberhaftes Weihnachtsmärchen für Erwachsene wie Kinder, zum Vorlesen, Selbstlesen und Verschenken." 



Fill ist sechs Jahre alt und während seine Familie in den Weihnachtsvorbereitungen steckt und sich in Vorfreude wiegt, will diese bei Fill nicht aufkommen.
Seit Monaten hegt Fill nämlich große Zweifel an die Existenz des Weihnachtsmanns.
Um die Wahrheit herauszufinden hat Fill sich was cleveres ausgedacht, seinen größten Weihnachtswunsch erzählt er niemanden, so dass nur der Weihnachtsmann, sollte es ihn geben, dazu in der Lage ist ihm diesen Wunsch zu erfüllen.
Doch je näher der Tag der Tage rückt umso größer wird die Angst, dass sein Wunsch nicht in Erfüllung geht.


Mir gefällt das Cover ziemlich gut, das Motiv ist nicht nur gut gestaltet, ich finde auch, dass die kindliche Vorfreude und dieses große staunen zu Weihnachten, dem Cover entspringt.


Prinzipiell bin ich niemand der Weihnachtslektüre zur Hand nimmt, als sich mir die Gelegenheit bot dieses Buch zu lesen, war ich aber doch sehr erfreut und nach der Lektüre frage ich mich schon warum ich in der Weihnachtszeit eigentlich so selten zur Weihnachtslektüre greife? :)
Nicht nur bietet dieses Buch eine süße und gut umgesetzte Geschichte, auch weckte es in mir die Vorfreude auf Weihnachten, das sorgt dafür, dass ich schon seit dem beenden des Buches ganz hibbelig wurde und mir den 24.12 sehnlichst herbei wünsche. :D

Aber wollen wir uns jetzt mal der eigentlichen Geschichte zuwenden, Fill als Protagonist hat mich wirklich für sich einnehmen können.
Der Junge hat es wirklich nicht leicht, die Angst und auch seine Verzweiflung ist wirklich gut dargestellt worden und gut nachzuvollziehen.
Vor allem da wohl jeder von uns den Moment kennt, an dem Weihnachten ein bisschen von seinem Zauber verlor. Umso mehr bangte man zusammen mit Fill dafür, dass es ihn nicht so ergehen mag.

Zur Weihnachtseit ist die gesamte Familie Snow anwesend, es geht also recht turbulent und chaotisch zu. Dabei wollen alle Charaktere hervortreten und zur Kenntnis genommen werden. Meiner Meinung nach, ist es der Autorin gut gelungen jedem Charakter ein Gesicht zu geben und sie zumindest für einen Moment im Mittelpunkt des Leser zu rücken. 
Bei der geringen Seitenzahl, die das Buch hat finde ich das schon sehr lobenswert.
Auch habe ich mich bei Familie Snow sehr heimisch gefühlt, eventuell auch weil viele der Charaktere vertraut erscheinen. 

Die Handlung schreitet zügig voran, ist gespickt mit niedlichen Passagen und erweckte generell viel Freude bei mir als Leser.
Untermauert wird die Handlung von bezaubernden Illustrationen, die komische Situationen wirklich treffen in Szene setzen.

Einzig und allein am Scheibstil hat mir was gefehlt. Natürlich ist er sehr einfach gestrickt, da gerade Kinder zur Zielgruppe des Buches gehören, aber mir fehlte ein bisschen der Zauber im Schreibstil, er kommt halt gänzlich ohne irgendwelche Spielereien daher und hat dadurch auch keinen wirklichen Wiedererkennungswert. Das fand ich insgesamt sehr schade, da gerade zu einem Weihnachtsbuch eine gewisse Magie die sich durch das Buch zieht, meiner Meinung nach nicht fehlen sollte und die kommt eben auch durch den Schreibstil zu Stande.


Insgesamt ein schönes Weihnachtsbuch für klein aber auch groß, das dazu in der Lage ist die Weihnachtsstimmung zu wecken oder zu steigern. :) 
Zum wohlfühlen super geeignet
 Weitere Informationen: 
  • Taschenbuch: 64 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (17. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3732288560
  • ISBN-13: 978-3732288564

Sonntag, 7. Dezember 2014

[Rezension] Dunkelsprung

von Leonie Swann
"Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und unfreiwilliger Einbruchkünstler, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige, unbescholtene Existenz führen zu können. Doch als seine Flohartisten einem plötzlichen Nachtfrost zum Opfer fallen und die geheimnisvolle Elizabeth Thorn in sein Leben tritt, überstürzen sich die Ereignisse. Ein Magier wird ohnmächtig, eine alte Dame macht sich in einem gestohlenen Lastwagen davon, ein Detektiv mit Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen Haustier, und Julius sieht sich auf einmal mit existentiellen Fragen konfrontiert: Wie befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen auf eine Nadelspitze? Und warum ist das Leben trotz allem kein Märchen? Julius bleibt nichts anderes übrig, als sich weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt.." 


Julius Birdwell ist Besitzer eines Flohzirkusses, als die Flöhe im eines Nachts abhanden kommen, versinkt er in tiefe Trauer, allerdings nur für eine kurze Zeit.
Denn eine verschwundene Nixe ersehnt seine Rettung, Hilfe bekommt er von Elisabeth die Frau mit den Hörnern auf dem Kopf, doch die Gefahren sind immer dich hinter ihnen.
Eine Spur führt sie zu Emily, eine alte Frau, die außerordentliche Figuren bei sich versteckt zu halten scheint.
Auf diesem Wege lernen sie auch Grenn kennen, einen Privatdedektiv, der imaginäre Socken mit sich herum trägt. Er selbst verfolgt sein ganz eigenes Ziel, doch scheint es das selbe zu sein wie das von Julius Birdwell...


Das Cover ist prinzipiell sehr schlicht, springt meiner Meinung nach aber sehr ins Auge, weil es viele kleine Details gibt, die es zu entdecken gilt.


Ehrlich gesagt was ich wirklich unglaublich gespannt darauf dieses Buch zu lesen, so dass die Freude unglaublich groß war. Meine Erwartungen an die Geschichte waren vorab recht klar; skurril soll es sein.
Und ich kann euch versichern, dass diese Erwartung hier vollkommen erfüllt worden ist und dennoch, dennoch konnte mich dieses Buch einfach nur sehr schwer für sich gewinnen.
Gerade zu Anfang war für mich schnell klar, dass es für mich alles andere als leicht ist mich in der Geschichte zurecht zufinden, so dass auch die Handlung nicht wirklich bei mir haften bleiben wollte.
Was natürlich zu einem großen Nachteil wird, je mehr man in der Geschichte voran schreitet.

Bei mir hat es leider einen ticken zu lange gedauert, bis ich michmit der Geschichte angefreundet hatte, das sorgte dafür, dass auch im späteren Verlauf der Handlung, manches für mich nur schwer nachzuvollziehen war. Einfach weil mir am Anfang gewisse Details entgangen sind.

Dennoch ergab der Großteil der Geschichte auch für mich Sinn, leider empfand ich die Handlung selbst als recht langatmig. Die Autorin baut ein Skurrilität, was ihr auch gelingt, verliert sich dabei aber häufig zu sehr darin, zumindest für meinen Geschmack.
Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung mit Belanglosigkeiten gefüllt wird und das wichtige in der Geschichte auf der Stelle tritt. Für mich war das insgesamt recht schwierig.

Dabei hat die Idee ein unglaublich hohes Potenzial, und auch die ausgeführten Ideen sind sehr gut, mir hat die Umsetzung nur einfach nicht überzeugen können.

In einer Hinsicht muss ich die Autorin aber loben und zwar was die Zeichnung der Charaktere betrifft, die fand ich sehr allesamt sehr gelungen gezeichnet. Fantasievolle Gestalten mit skurrilen Persönlichkeiten, werden hier gekonnt in Szene gesetzt.
Insbesondere hat mir Green gefallen, der Privatdetektiv, vor allem er vermittelt dem Leser eine gewisse Unsicherheit darüber was real ist und was nicht, denn nicht immer ist das hier ersichtlich und Green zweifelt halt ebenso sehr daran, wie ich als Leser es tat.
 Zudem mochte ich seine Gedankengänge die er in seinem Notizbuch festhält, sie wirken wirr und verrückt, stimmen aber auch sehr nachdenklich.

Generell weisen aber alle Protagonisten dieses Buches ein hohes Potenzial auf, das auch ausgenutzt wird und durch ihre Einzigartigkeit nur noch mehr dafür sorgen, den Leser zu begeistern,

Auch vom Schreibstil bin ich überzeugt gewesen, es lohnt sich zwischen den Zeilen zu lesen und viele tolle Aussagen werden auf eine etwas merkwürdige Art verpackt, zu dem ist der Schreibstil einfach sehr fantasievoll gehalten und gewinnt dabei einfach an Kraft.


Eine fantasiereiche und skurrile Idee, belebt von verrückten und außergewöhnlichen Figuren, verpackt in eine Handlung die mich leider nur geringfügig abholen konnte.
 
Vieles nicht wie erhofft

 Weitere informationen:

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (10. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442313872
  • ISBN-13: 978-3442313877