Samstag, 30. Januar 2016

[Blogtour] Sternendiamant


Hallo meine Lieben,

generell bin ich ja niemand der bei Blog-Touren mitmacht, als die Blog-Tour zu Sternendiamant allerdings in die Planung ging, wollte ich aber unbedingt mitmachen, weil ich persönlich unglaublich viel Freude mit ihr habe und ich finde, dass sie gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann, weshalb ich meinen Beitrag dazu beitragen will. :)
Ich freue mich also sehr bei der Blog-Tour zu Sarah Lilian Waldherrs Reihe Sternendiamant dabei sein zu dürfen.
In der Blogtour geht es sowohl um den ersten als auch um den zweiten Teil der Reihe, aber keine Sorge vorweggenommen wird hier nichts. :)

Oben im Banner könnt ihr gleich mal schauen wer denn alles dabei ist, dann erahnt ihr auch, dass sie bereits heute angefangen hat. Manja hält für euch ein Interview bereit in dem sie der Autorin ordentlich Löcher in den Bauch fragt, ein Blick lohnt sich da.
Mich dürft ihr gerne am 4.02 besuchen kommen, denn da stelle ich euch die Frage Solix oder Magiko - was bist du?

Einen genauen Überblick bietet euch der Fahrplan:

30.01.
Interview
Manja von
http://www.manjasbuchregal.de



31.01.

Sternendiamant 
Sarah L. von 


01.02.
Avestia
Katja von 



02.02.
Das Schulschiff Simalia
Cornelia von
www.nusscookies-buecherliebe.blogspot.de



03.02.
Vorstellung Band 2
Sarah R. von
www.buechersindfreunde.blogspot.de



04.02.
Solix & Magiko - Was bist Du?
Svenja von
www.the-bookthief.blogspot.de



05.02.
Vorstellung der Charaktere
Jacqueline von 
www.linejasmin.blogspot.de



06.02.
Gewinnerbekanntgabe
Es warten also einige spannende Beiträge auf euch und reinschauen und kommentieren lohnt sich, denn am Ende wird natürlich auch etwas unter euch verlost. ☺

1. Preis
3x jeweils Teil 1&2 als E-Book
2. Preis
Teil 1 als E-Book
3. Preis
1 Schmucklesezeichen
4. Preis
1 Goodiepaket aus Lesezeichen und Postkarten

Donnerstag, 28. Januar 2016

[Rezension] Endgame - Die Hoffnung





  • Preis: 19,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 592
  • Verlag: Oetinger Verlag
  • Autor/in: James Frey
  • Übersetzer/in: Eva Wandel
  • ISBN: 978-3-7891-3524-8






Nach dem Beginn von Endgame und dem Fund des Erdschlüssels, sind nicht alle der 12 Spieler am Leben. Während die einen von ihnen noch immer versuchen Endgame mit allen Mitteln zu gewinnen, um das Leben ihres Geschlechts zu sichern, sind andere Spieler auf der Suche einen Weg zu finden um Endgame endgültig zu beenden.
Doch jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen Weg um genau das zu tun, Fakt ist allerdings, dass der Himmelsschlüssel eine entscheidene Rolle dafür spielt, für alle gilt es den so schnell wie möglich zu finden...


Eigentlich dachte ich immer, dass der zweite Teil silber sein würde, dass es nun rot geworden ist, hatte mich ziemlich überrascht. :D Schön finde ich, dass es sehr gut zum ersten Teil passt und durch die Haptik des Buches wirkt es in Natura auch gar nicht mehr so schlicht und langweilig wie auf dem ersten Blick. :)


Der Auftakt von Edngame hat mir persönlich ja unheimlich gut gefallen, ich mochte den ständigen Perspektivwechsel, da man dadurch zu jedem der Charaktere eine Beziehung aufbauen konnte und ich persönlich auch manches mal von den einzelnen Schicksalen betroffen war. Als ich mich dann dem zweiten Teil, mit voller Vorfreude gewidmet habe, hat mir allerdings genau das Schwierigkeiten bereitet.
Zwar hatte ich die Ereignisse aus dem ersten Teil noch weitesgehend in Erinnerung aber welchem Charakter diese nun zuzuschreiben waren und wie deren Persönlichkeit ausgelegt war konnte ich bei manchen nicht mehr ganz zu ordnen.
Dadurch hat es für mich ganz schön lange gedauert in die Geschichte hineinzufinden, was ich sehr schade finde, vor allem weil ich das Buch dadurch immer wieder beiseite legen musste, da es mich nicht packen konnte.

Dabei war auch der zweite Teil gar nicht schlecht, es hat mich ganz persönlich nur einfach nicht tangiert. Wirklich drinnen war ich erst als ich die erste Hälfte des Buches hinter mich gebracht habe, was bei einem fast 600 Seiten Buch eine sehr lange Eingewöhnungsphase war, aber aufgeben kam für mich nicht in Frage auch wenn ich letztendlich mehr als zwei Monate an diesem Buch saß.

Ich muss aber sagen, dass der Umschwung bei mir dann aber auch sehr heftig kam, auf einmal wurde alles spannend, jedes Schicksal der einzelnen Charaktere war für mich auf einmal von Bedeutung und ich konnte es kaum erwarten bis die Ereignisse wieder zueinander finden und sie ein großes Geflecht abgeben.
Schon im ersten Teil fand ich die Handlung schon sehr gut konstruiert und ich war froh, dass sich das am Ende auch hier wieder zeigte und der Autor mich wieder mit einigen Kniffs überraschen konnte, die ich so nicht hab kommen sehen. :)
Auch fand ich persönlich es sehr schön, dass man hier weitere Informationen zu Endgame erhält, nicht nur über die Ursache warum dieses Ereignis stattfinden muss, sondern auch über die Entwicklung der Zeit und wie die Leute früher damit umgegangen sind.

Auch wird Endgame hier auf einmal zu einem großen Weltspektakel, auf einmal ist es kein Geheimnis mehr sondern die Welt weiß bescheid und Regierungen mischen sich mit ins Spiel ein.
Dadurch entfaltet sich noch einmal ein ganz neues Potenzial, dass der Autor für meinen Geschmack auch gekonnt genutzt hat.
Die gesamte Handlung konnte mich nach einer recht langen Spanne also doch noch packen und das hat mich nicht nur erleichtert zurück gelassen sondern auch unheimlich gefreut.
Das Ende war dann noch mal ein starker Höhepunkt und das ganze wurde sehr geschickt inszeniert, so dass ich jetzt wieder freudig auf den dritten Teil warte, denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergehen wird.


Endgame: Die Hoffnung hat bei mir eine lange Anlaufphase benötigt, aber dann hat es mich mit seiner Spannung umgerissen, so dass ich sehr dich im Geschehen drinnen war und das Potenzial hat sich sehr geschickt entfaltet. Rückblickend hat sich das durchhalten für mich also gelohnt und nun muss ich dringend wissen wie es weitergehen wird. :)

Mittwoch, 27. Januar 2016

[Diskussion] Kommentierfrust bei uns Bloggern? Wieso eigentlich?


Hallo meine Lieben,

heute möchte ich mich mal mit dem Kommentieren beschäftigen, denn seien wir mal ehrlich, wir alle freuen uns über sie, wir alle wollen, dass unsere Beiträge nicht nur gelesen werden sondern auch wissen ob sie gefallen haben, oder?
Und auch sonst gibt es noch zig weitere Gründe warum wir Kommentare unter unseren Posts haben wollen, es ist schön zu wissen, dass man nicht nur für sich selbst schreibt und schön zu wissen, dass jemand die Mühe die man sich gibt schätzt.
Soweit ist natürlich alles klar und da sind wir dann auch bei dem Knackpunkt, wir alle wollen sie haben und ich glaube der Großteil von uns war schon mal enttäuscht wenn sich wirklich niemand zu Wort gemeldet hat, vor allem wenn man sich wirklich viel Mühe gegeben hat..

All das ist natürlich völlig legitim und auch mir ergeht es so, auf meinem Blog gibt es Phasen da finde ich Verhältnismäßig sehr viele Kommentare bei mir vor und freue mich jedes Mal ein Ast und dann entsteht darauf die gähnende Leere und es verirren sich nur ein paar einzelne hierher.
Und da kommen wir dann auch zu dem Punkt der mich schon länger stutzig macht und ich hab mir ganz ehrlich die Frage gestellt:  

Wie viel kommentier ich denn selbst?

Sehr selten, ich klicke mich jeden Tag durch mein Dashbord und halte Ausschau nach Beiträgen die mich interessieren, an manchen Tagen klicke ich sehr viel an aber dann wird noch nicht mal alles gelesen und manches nur überflogen - vor allem da ich dieses Gucken meistens dann mache wenn ich gleich auf dem Sprung bin. ;)
Es ist also wie bei vielen vor allem ein zeitliches Problem, aber kann das wirklich als Ausrede gelten?
Natürlich je nachdem was im Leben gerade vor sich geht kann man schon sehr eingespannt sein, aber ich hab mir dann einfach die Frage gestellt wie viel Zeit ich tagtäglich mal im Internet vertrödel - hallo Facebook u.a. - und da musste ich ehrlich zu mir selbst sein, es ist weitaus mehr als es sich anfühlt und ich bin geneigt zu glauben, dass es vielen von uns so ergeht.
Für mich war das einfach nicht mehr mit mir zu vereinbaren, wie kann ich sagen ich hätte keine Zeit dazu und dann die Zeit so sinnlos davon ziehen lassen? ;)

Ein Vorsatz und erste Erfahrungen

Von daher hab ich mir vor genau 11 Tagen vorgenommen sehr bewusst auszuwählen welche Beiträge ich lese und mir dann auch Zeit für sie zu nehmen und dann jeden von ihnen zu kommentieren. Denn ich bin ehrlich, man kann eigentlich immer etwas zu dem gelesenen schreiben, auch ohne, dass es zu einer Floskel wird.
Bisher hab ich diesen Vorsatz sehr genau genommen und wirklich jeden gelesenen Post kommentiert, hab ich das als Zeitfresser empfunden? Ehrlich gesagt nicht.
Wir alle tippen viel am PC und ich glaube, dass wir mittlerweile alle eine gewisse Geschwindigkeit haben, so dass selbst ein Kommentar mit mehr als 2-3 Zeilen kaum Zeit in Anspruch nimmt. Anders sieht es natürlich bei Diskussionsbeiträgen aus, bei denen man seine Gedanken vielleicht erst mal sammeln muss, aber auch da empfinde ich es als schön mir diese Zeit dann zu nehmen.
Rein vom Gefühl habe ich persönlich nicht das Gefühl, dass ich dadurch nun gestresst bin und irgendwas anderes dadurch zu kurz kommt.
Vielleicht ist das sinnlose gescrolle auf Facebook und co. nun etwas weniger geworden, aber ist das schlimm? ;)

Ich glaube insgesamt ist vielen von uns einfach gerade nicht mehr bewusst warum wir andere Blogs verfolgen und das war für mich auch eine Frage die ich mir gestellt habe, wozu folgen wenn ich mich nicht mit ihnen auseinander setze?
Von daher hilft es vielleicht schon wenn sich wieder mehr darauf besinnen, dass es durchaus Freude bereitet zu verfolgen was die Blogger-Kollegen so erlebt und gelesen haben.
Blogs lesen macht Spaß und sie zu kommentieren und mit dem Blogger so vielleicht näher in Kontakt zu treten, macht genauso viel Spaß und Freude.
Natürlich geschieht das nicht immer, aber ich persönlich kann sagen, dass ich das Kommentieren wieder für mich entdeckt habe und es für mich keine selbstauferlegte Pflicht geworden ist, sondern mir Freude bereitet.
Von daher gibt es Tage da nehme ich mir sehr bewusst die Zeit und stöbere auch mal fernab von meinem Dashbord, ich hab diesen Vorsatz bisher also als sehr positiv erlebt. :)

Was bringt es meinem Blog nun?
Natürlich ändert sich auf meinem Blog das Kommentar Problem nicht, nur weil ich auf einmal überall kommentiere, aber das macht nichts. Es ist einfach eine Tatsache, dass man bei "Problemen" auch mal bei sich selbst anfangen sollte und das hab ich getan. Und wenn ein paar mehr unter uns sich dazu besinnen würden, dann wäre schon ein kleiner Schritt getan. :)
Und generell ist es auch einfach schön für mich euch eine Freude mit meinen Kommentaren zu machen, denn das ist etwas was ich sicher weiß, jeder von uns freut sich. :)

Diskussion
Aber natürlich soll das ganze hier kein Plädoyer dazu sein, dass alle anfangen an sich zu arbeiten, auch wenn es vielleicht so klingen mag. :)
Viel mehr möchte ich nun eure Meinung und Erfahrung erfahren: Wie sieht euer kommentier Verhalten aus? Findet ihr es genau so schade, dass es unter uns so eingeschlafen ist? Oder kennt ihr die Problematik gar nicht?
Was kann jeder einzelne von uns tun um es zu ändern?
Schießt einfach eure Gedanken zum Thema Kommentare und dem Kommentieren raus und wenn ihr Frust ablassen wollt, dann auch gerne das. :)

Ich wünsche euch noch einen schönen und Stress freien Tag
Svenja ♥

PS: Für alle die vielleicht einfach nur mehr Ansporn brauchen auf Reading Tidbits gibt es eine Kommentar Challenge zu die ihr euch noch bis zum 1. Februar anmelden könnt. ☺

PPS: Mittlerweile sind unter diesem Post ganz schön viele Kommentare eingegangen und das freut mich nicht nur, sondern überrascht mich auch tierisch. Dafür also schon einmal ein riesen Dank. Die Antwort auf eure Kommentare folgt definitiv, aber um jedem Gerecht zu werden muss ich mir da leider ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Ansonsten kommentier ich erst mal nur noch auf meinem Blog und nicht auf anderen, es tut mir also leid wenn jemand unter euch auf Feedback wartet und ich euch ein bisschen auf Gedulsprobe stellen muss, aber ihr seid nicht vergessen und eure Rückmeldung freut mich unheimlich. ☺♥

Dienstag, 26. Januar 2016

[Rezension] Dark Wonderland 02 - Herzbube






  • Preis: 17,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 480
  • Verlag: Cbt
  • Autor/in: A. G. Howard
  • Übersetzer/in: Michaela Link
  • ISBN: 978-3-570-16374-0





Alyssa Gardner, Nachfahrin von Alice Liddell, hat bereits ihre ganz eigenen Erfahrungen mir dem Wunderland durchlebt, doch nun ist sie fokussiert darauf sich in der realen Welt ein Leben aufzubauen und zwar mit ihrer Liebe Jeb. Doch das Wunderland lässt sie nicht Ruhen, in ihren Träumen besucht es sie und vor allem ihr alter Kinderfreund Morpheus kann sie nicht ihres Weges gehen lassen. Zu mal das Wunderland nach Alyssas besuch noch mehr aus den Fugen geraten ist und Königin Rot unbedingt wieder an die Macht will. Für Morpheus steht fest, Alyssa muss sich diesem Kampf erneut stellen, doch Alyssa will nicht. Doch kann sie sich wirklich ihrem Schicksal verweigern?..


Ich bin kein allzu großer Fan davon wenn ein männliches Gesicht das Cover ziert, dennoch ist auch der zweite Teil, mit all seinen Details und seiner Farbgebung sehr schön und es passt unglaublich gut zum Buch. Vor allem bin ich aber froh, dass sie nicht das Gesicht von der englischen Ausgabe genommen haben, das finde ich persönlich gruselig. :D


Mit dem Auftakt dieser Trilogie hatte ich damals ja schon kleinere Schwierigkeiten was vor allem an den Charakteren Jeb und Alyssa lag, dennoch ist die gesamte Idee und Stimmung im ersten Teil einfach grandios gewesen, so dass ich natürlich auch den zweiten Teil lesen musste.
Und auch hier hat mich die Autorin vor allem mit ihrem Ideenreichtum begeistern können.

Ich bin ja bekennender Alice im Wunderland Fan und während ich das Original gerade deswegen Liebe, dass alles zwar verrückt ist und durchaus brutal aber es doch mit so nieldichen Details daherkommt, finde ich es hier durchaus schön, dass alles etwas düsterer dargestellt wird. Vor allem da es hier doch sehr gut begründet wird weshalb es so vom Original abweicht, das gefällt mir. Es ist eine Adaption der dem Original Tribut zollt und das finde ich persönlich sehr wichtig.
Generell beeindurckt es mich wie die Autorin eigene Dinge nimmt und sie mit bekannten Elementen aus Alice im Wunderland verknüpft, das empfinde ich beim Lesen als wahnsinnig raffiniert und dadurch hat es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu erkunden und bei mir kam daher auch ein ziemlicher Lesesog zu Stande.
Denn ich war so neugierig darauf was sich noch alles zwischen den Buchdeckeln verbirgen wird.

Auch die Story selbst hat sich gut weiterentwickelt, gerade am Anfang fand ich es etwas langwierig bis Wunderland überhaupt zu spüren war, aber als es sich geändert hat war es umso präsenter und überall lauerten diese Elemente. Im weitere Verlauf geschieht viel dramatisches und es kommt mit vielen kleineren überraschenden Details daher.
Was ich besonders schön fand war, dass Alyssas Mutter in diesem Teil wirklich ein Gesicht bekommt und sich zeigt wie sie wirklich ist und was sie ausmacht, auch ihre Vergangenheit spielt eine Rolle. Gerade Anfangs hatte ich echt meine Probleme bei ihr, weil ich ihr Verhalten rational überhaupt nicht verstehen konnte, mit den Details die sich hier allerdings auftun, sieht das ganze ganz anders aus, von daher bin ich froh, dass man sich zwischenmenschlich ein bisschen für sie Zeit genommen hat.

Auch zwischen Jeb, Alyssa und Morpheus gibt es einiges an Emotionen, es ist für mich eine etwas andere Dreiecks Geschichte die sich hier abspielt. Ein Fan bin ich davon allgemein nicht, aber dadurch ist es für mich nicht allzu nervig und manches Mal macht sie mir hier sogar Spaß.
Mit Jeb und Alyssa hatte ich trotz allem mal meine Schwierigkeiten, Jeb ist für mich manchmal unheimlich unsympathisch und auch sein Verhalten Alyssa gegenüber finde ich teils unmöglich.
Alyssa fand ich in diesem Teil sehr egoistisch und vielleicht ist es auch legitim sich so zu verhalten, vor allem wenn es damit zusammenhängt, dass man sich selbst in Gefahr bringt. Aber das Wunderland ist für mich was ganz besonders und dass sie es im Stich lassen wollte passte mir gar nicht.
Im Verlauf des Buches legten sich diese Gefühle bei mir ein bisschen, auch hier ist also wieder eine Entwicklung zu spüren.
Was Morpheus betrifft so bin ich weiterhin ein Fan von ihm, auch wenn ich ihn ganz sicher nicht in meinem Leben haben wollen würde, doch er bringt sehr viel Pepp mit ins Geschehen und treibt Alyssa an. Außerdem ist durch ihn immer ein Teil von Wunderland präsent.

Das Ende das Buches hat für mich dann noch mal sehr viel rausgeholt und wieder fand ich die Idee unheimlich toll, leider ist es auch ein fieser Cliffhanger, so dass ich hoffe, dass der dritte Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt. :)


Während die Handlung selbst mich komplett in seinen Bann zieht, weil die Ideen so vielfältig sind und sich das alles sehr durchdacht mit der original Geschichte verbindet und auch die Stimmung und Umgebung im Buch viel Lesevergnügen verusachen, hab ich auch im zweiten Teil meine Probleme mit zwei der Hauptprotagonisten gehabt.

Mittwoch, 20. Januar 2016

[Rezension] Die Geschichte des Regens






  • Preis: 22,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 416
  • Verlag: DVA
  • Autor/in: Niall Williams
  • Übersetzer/in: Tanja Handels
  • ISBN: 978-3-421-04687-1





Ruth Swain, leidet mit gerade mal 19 Jahren an Leukämie und hat strikte Bettruhe verordnet bekommen. Gesellschaft leisten ihr die dreitausendneunhundertfünfundachtzig Bücher die ihr Vater Virgil Swain ihr hinterlassen hat und auch sie selbst ist dabei ihre ganz eigene Geschichte niederzuschreiben.
Dabei lässt sie ihre Vorfahren noch einmal aufleben und erzählt von ihrem Urgroßvater Absalom bis hinzu sich selbst, den Verlauf ihrer Familie und auch Irland selbst und vor allem die Dorfgemeinde Faha, lässt sie dabei aufleben...


Ich persönlich mag das Cover sehr gerne, zumal sich im Buch auch ein direkten Bezug zum Fluss und zu Lachsen herstellen lässt, ganz besonders verzaubert mich hier allerdings auch der Titel, der hat mich sofort neugierig werden lassen.


Bei diesem Buch musste ich nur den Klappentext lesen und hatte gleich ein äußerst positives Gefühl, bedenken, dass mir dieses Buch nicht gefallen würde hatte ich keine.
Und tatsächlich merkte ich auch beim Lesen sehr schnell, dass dies ein besonderes Buch ist. Das liegt vor allem daran, dass die Familie Swain ziemlich eigen ist.

Ich hab es wirklich schön gefunden Ruths Erzählungen über ihre Familie zu lauschen, sie geht sehr weit zurück und erzählt von Erlebnissen ihrer Vorfahren, die sie selbst nie miterlebt hat und erzählt auch um deren Emotionen. Sie dringt selbst sehr tief in ihre Vorfahren hinein und formt deren Persönlichkeiten. Als Leserin konnte ich nie mit Sicherheit sagen ob all das wahr ist, aber ich hab es als gegeben hingenommen und hab mich fortan einfach von den Persönlichkeiten ihrer Familie leiten lassen.
Das schöne war wirklich, dass sie alle einzigartig sind und nicht alles an ihnen ist positiv, aber die Erzählungen von Ruth haben mir durchaus das Bedürfnis gegeben mehr über sie erfahren zu wollen und ich spürte zu ihnen auch eine sehr starke Verbindung, auch wenn diese ebenfalls mit negativen Gefühlen behaftet sein konnten, zumindest teilweise.

Jeder ihrer Vorfahren, des Familienzweigs Swain macht eigene Erfahrungen und viel wird ihr Verhalten von der Erziehung ihres Vaters geprägt. Das fand ich auch sehr interessant mitzuerleben wie über die Generationen hinweg jeder sich von seinem Vater distanziert hat und einen ganz eigenen Weg gegangen ist, das fand ich sehr wertvoll und hat für Vielfalt zwischen den Geschichten gesorgt.
Während Abalom, Ruths Urgroßvater, ein Reverend der Gemeinde war, hat sich sein Sohn Abraham dazu entschlossen der Kirche seinen Rücken zuzukehren und seinen Sohn Virgil, Ruth Vater, von der Kirche fernzuhalten. Defizite gab es bei ihm allerdings in der Zuschaustellung von Gefühlen, so dass Virgil umso mehr seine Liebe an seine Kinder weitergab..
Es ist eine tolle Entwicklungskette, wie ich finde uns sehr interessant, natürlich spielt auch das voranschreitene Zeitalter damit hinein.

Besonders mochte ich von allen Charakteren Virgil, Virgil hab ich als sehr still empfunden und so manches Mal hat er bei mir das Bedürfnis hervorgerufen ihn in den Arm nehmen zu wollen, denn Virgil ist jemand der wirklich alles gitb und alles versucht und dabei immer scheitert. Und das hat bei mir für so viele verschiedene Momente gesorgt, es hat mich bedrückt, weil der Kummer zu spüren war, aber es hat mich auch zum lachen gebracht oder hat ganz einfach mein Herz erwärmt.
Für mich ist Virgil das Herzstück des Buches gewesen und ich hab jeden Moment mit ihm genossen.

Was ich insgesamt ein bisschen schade fand war, dass überwiegend über Ruths männliche Vorfahren berichtet wurde und ja es ging natürlich vorläufig um den Zweig der Swains, aber die Frauen eben dieser Familie kamen für mich viel zu kurz. Besonders schade fand ich auch, dass Ruths Sicht sehr von sexistischen Ansichten geprägt sind, für sie funktionieren Männer so und Frauen so und allein das fand ich für mich schon ziemlich unerträglich, aber dann hatte ich ebenso das gefühl, dass sie das männliche Geschlecht heroisiert, das ging für mich dann doch zu weit. Vor allem weil es immer als Fakt dargestellt wurde und nicht als eigene Meinung, besonders lustig ist es dann wenn sie die Literatur als Beleg für solche Behauptungen hernimmt.
Vielen wird das vielleicht gar nicht stören, aber mich hat das an einigen Stellen wirklich die Nerven geraubt und Ruth wurde mir dadurch auch weitaus weniger sympathisch. Dabei ist ihre gesamte Figur durchaus liebenswert.
Ansonsten mochte ich es gerade, dass das Buch direkten Bezug zur Literatur nimmt und sich zeigt welche Bücher für Ruth aber auch ihrer Familie bedeutsam sind und Ruths Erzählungen sprühen nur so vor Liebe zur Literatur und auch das finde ich immer unglaublich schön in Büchern.

Neben den eigentlichen Familienkern, lebt aber auch das ganze Dorf auf, jeder Bewohner wird mit seinen eigenen Mermalen vorgestellt und auch diesen Aspekt fand ich schön, weil es auch hier ein paar schrullige Charaktere gibt, die für schöne Momente gesorgt haben.

Ansonsten ist dieses Buch emotional doch sehr aufwühlend gewesen, denn die Erzählungen rund um ihre Familie sind nicht nur freudig, auch die schlimmen Momente kommen zu Tage und die haben auch bei mir Spuren hinterlassen, sehr wertvoll ist es aber, dass niemand hier sein Mut verliert und die Hoffnung sie stets umhüllt. :)

Geschrieben ist das Buch außergewöhnlich schön, es ist eine tolle fließende Sprache die alles von einer gewissen Distanz betrachtet und es doch schafft einen mitten hinein zu befördern. Es finden sich viele wunderbare Sätze und Gedanken dadrinnen und die habe ich als sehr wertvoll empfunden.


Eigentlich hätte dieses Buch die volle Punktzahl verdient, dadurch, dass es aber doch häufiger mal vor Sexismus trieft, kann ich das mit mir nicht ganz vereinbaren. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung, denn hier stecken besondere Charaktere drinnen, die was besonderes zu erzählen haben und das ist für mich ein wunderschönes Erlebnis gewesen das ich in mein Herz geschlossen habe. :)

Montag, 18. Januar 2016

[Rezension] Die Sturmschwester





  • Preis: 19,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 576
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Autor/in: Lucinda Riley
  • Übersetzer/in: Sonja Hauser
  • ISBN: 978-3-442-31395-2






Allys Leidenschaft gilt dem Meer, kein Wunder also, dass die sich dem Beruf der Seglerin mit Leib und Seele widmet. Als ihr geliebter Vater, Pa Salt stirbt und sie davon erfährt, macht sie sich auf ins Familiendomizil am Genfer See.
Dort angekommen erfährt sie, dass ihr Vater ihr die Möglichkeit bietet, ihre wahre Herkunft herauszufinden, denn genau wie ihre Schwestern ist sie adoptiert.
Pa Salt hinterlässt ihr eine Biographie eines norwegischen Komponisten und dort spielt eine gewisse Anna Landvik eine große Rolle..
Als Ally von einem erneuten Schicksalschlag heim gesucht wird macht sie sich auf nach Norwegen um ihre Herkunft zu ergründen und herauszufinden wer sie wirklich ist..


Bisher finde ich die Reihe optisch sehr schön, für mich passt die Gestaltung sehr gut zu dem Genre der Familiengeschichten und ich finde sie wirkt auch sehr hochwertig, so dass ich gerne meinen Blick auf sie werfe. :)


Die Saga der Schwestern geht weiter, diesmal steht Ally im Fokus des Geschehens, ich war sehr gespannt sie und ihre Geschichte kennenzulernen, denn dem Klappentext nach hatte ich das Gefühl, dass hier eine sehr abenteuerliche und ausßergewöhnliche Protagonistin auf mich wartet und ich wollte sie unbedingt kennen lernen.
In der Hinsicht wurde ich auch gar nicht enttäuscht und das freut mich sehr, für mich war sie unheimlich stark und auch tapfer. Sie ist eine Person die für ihre Ziele kämpft und eigentlich auch immer weiß was sie will. Ich hab sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Gerade auch weil ich eine schwäche für starke weibliche Charaktere habe, wurde es für mich ein sehr schönes Leseerlebnis Ally auf ihrer Reise zu begleiten.

Die gesamte Handlung an sich hat mir ebenfalls gut gefallen, Allys Reise führt sie nach Norwegen, ein sehr schönes und interessantes Land und die Autorin hat es bei mir wirklich geschafft mich mit zu ziehen und die Umgebung, das Land und die Menschen denen sie dort begegnet aufleben zu lassen.
Ich fühlte mich em Land durch dieses Buch sehr nahe.
Das heißt auch, dass die Autorin sich die Zeit nimmt um das was Ally vor sich hat zu beschreiben und das Buch damit insgesamt auch gut gefüllt wurde, in diesem Fall kam es mir aber gar nicht als zu viel vor, sondern es hat hier absolut gepasst und das ganze extrem aufgewertet. :)

Das Buch wird allerdings nicht nur aus Allys Persepektive erzählt, sondern die Autorin führt uns auch auf eine andere Zeitebene, die des 19. Jahrhunderts direkt zu Anna Landvik.
Anna Landvik lebt für die Musik und für ihre Zeit ist es ganz erstaunlich was sie alles erreicht und wen sie alles erreicht hat.
Ihr Part der Geschichte und ihr Charakter haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Gerade was den Charakter betrifft fand ich es sehr interessant ein paar Vergleiche zwischen ihr und Ally aufzustellen, denn die Vermutungen schweiften bei mir ja schon in eine gewisse Richtung. ;)
Aber letztendlich hab ich Anna als einen sehr eigentsändigen Charakter wahrgenommen, der auf seine ganz eigene Art zur Stärke heranwächst und auch ihr Weg hat mir meist große Freude bereitet.
Generell hatte ich hier das Gefühl zwei Geschichten in einem Buch vorzufinden ohne, dass es dabei an den Verbindungen mangelt.
Die Verbindung zwischen Ally und ihrer Herkunft sind hier wirklich sehr komplex konstruiert wurden, was am Ende ein wundervolles Geflecht bzw. Geschichte ergibt, von daher hat es sich durchaus gelohnt zuweilen mit ein bisschen mehr Konzentration beim Lesen dabei gewesen zu sein.

Auch die klassische Musik spielt hier eine große Rolle, ich persönlich bin ja leider ganz und gar nicht der Musik Freund und auch wenn durch die Geschehnisse rund um Komponisten Grieg, sogar eine reale Komponente enthalten war (was ich persönlich immer sehr raffiniert finde) und die auch sehr geschickt mit eingeflossen sind, war das dann zuweilen der Part der bei mir etwas Langatmigkeit hervorgerufen hat.

Desweiteren möchte ich bei dieser Reihe anmerken, dass es absolut nicht nötig ist jeden Teil zu lesen oder sie in chonologischer Reihenfolge zu beginnen, auch wenn es am Ende natürlich immer schöner ist dem ganzen von vorne bis hinten zu folgen. :)


Lucinda Riley hat mich mit diesem Buch wirklich tief in ein anderes Land hinab gezogen und es wahrhaft vor meinem inneren Auge aufleben lassen, gespickt wird das noch mit einer komplexen und emotionalen Geschichte die mich gleich auf zwei Ebenen für sich gewinnen konnte und zwei starke Persönlichkeiten hervorbringt. Freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. :)

Samstag, 16. Januar 2016

[Rezension] Shadow Falls After Dark 02 - Unter dem Nachthimmel





  • Preis: 14,99€
  • Einband: Broschiert
  • Seitenanzahl: 512
  • Verlag: FJB Verlag
  • Autor/in: C. C. Hunter
  • Übersetzer/in: Tanja Hamer
  • ISBN: 978-3-8414-2234-7






Della hat die Wiedergeburt, dank Chase, erfolgreich überstanden, doch neben den ganzen neuen Vorteilen, die sich ihr offenbaren - mehr Kraft, höhere Geschwindigkeit, bessere Sinne, bringt es auch einen entscheidenen Nachteil mit sich. Denn zwischen ihr und Chase besteht seit dem Ereignis eine Verbindung, auf einer sehr emotionalen Ebene. Und auch wenn Della versucht sich dagegen zu wehren, kann sie nur schwer leugnen, dass sich in ihr etwas verändert.
Und das wo sie sich gerade und endlich zu Steve bekannt hat und die beiden eine richtigen Beziehung eingegangen sind.
Aber nicht nur ihr Privatleben verläuft stressig, sondern auch bei der FRU gibt es einen neuen Fall, der sie einspannt. Und die Geister lassen nicht von ihr ab und auch diesmal scheint ein Familienmitglied etwas von ihr zu verlangen...


Optisch passt es wundervoll zu seinem Vorgänger und ich persönlich mag es wirklich gerne, auch wegen dem metallischen Look. :)


Der Auftakt des Spin-Offs zu Shadow Falls Camp hat mir persönlich ja unheimlich gut gefallen und gerade Aufgrund der letzten Ereignisse dort, war ich unheimlich gespannt darauf wie es nun weiter gehen wird.

Bei Della gibt es immer noch sehr viel für mich zu ergründen, nicht nur steht sie und ihr Wesen selbst im Fokus und ist dabei sich selbst zu finden, auch ihre familiären Hintergründe lassen einiges offen und versprechen viel Potenzial, was die Handlung des Buches betrifft.
Auch in diesem Teil arbeitet Della wieder an einen Fall für die FRU und auch dieses Mal scheint ein Geist, der in Verbindung zu ihr steht, ihr helfen zu wollen.
Diesen Aspekt der Geschichte mochte ich im ersten Teil schon sehr gerne und auch hier hat es mir unheimlich gut gefallen.
Für mich gibt es in der Hinsicht einfach viele unbekannte Geheimnisse, bei denen ich mehr sehr viele eventualitäten ausmalen kann und das beim Lesen auch tue, so dass das ganze für mich beim Lesen ein ziemlicher Antrieb ist, denn ich wollte es unbedingt aufgedeckt wissen um an ein paar neue Puzzleteile zu gelangen, die am Ende dann mal das Gesamtbild Della darstellen. :)
Leider gibt es auch im zweiten Teil nur ein paar von ihnen, das meiste scheint die Autorin sich fürs Finale aufzusparen und dennoch gab es hier im zweiten Teil, manch eine überraschende Wendung für mich. Und ich hatte trotzallem große Freude dabei, zu rätseln und den Weg zu gehen um etwas über sie zu erfahren, nur bin ich nun in vielerlei Hinsicht sehr gespannt darauf wie es im dritten Teil weiter gehen wird.

Ebenfalls positiv anmerken muss ich, dass ihr Chef der FRU in diesem Teil weitaus weniger sexistisch rüberkam, das hatte mich im ersten Teil ja ziemlich gestört und in diesem Teil hatte ich das Gefühl er macht sich zwar sorgen, aber lässt Della tun was sie für richtig hält. Es ist einfach eine größere Vertrauensbasis zwischen ihnen entstanden und ich muss sagen, dass ich ihere Auseinandersetzungen, die trotzallem vorkommen, sehr amüsant finde. Weil man einfach sehr genau merkt, dass die beiden einander lieb haben. :)

Auch in diesem Buch gibt es keine explizite Storyline die im Vordergrund steht, sondern Della hat in vielen Bereichen ihres Lebens Stress, den es zu bewältigen gibt.
Den Fall bei der FRU fand ich in diesem Buch zwar interessant und durchaus spannend, muss aber gestehen, dass er mir an manchen Stellen zu langgezogen war. Sie sind von Stelle zu Stelle gesprungen ohne wirklich Informationen über ihren Fall zu finden, so dass es wirklich sehr lange für mich gedauert hat bis sie einen Schritt nach vorne taten. Und ohne den Geist an ihrer Seite, hätte das wohl noch länger gedauert. Der Fall an und für sich hatte für mich durchaus sein Potenzial und er hatte für mich seine besonderen Momente, aber ich hatte durch die Längen das Gefühl im Buch nicht wirklich voran zu kommen. Aber allzu penetrant war es durch die ständigen Abwechslungen der Handlung zum Glück nicht. :)

Bei den Zwischenmenschlichen Geschehenissen hatte das Buch mich aber wieder voll auf seiner Seite. Nach dem ersten Teil hatte ich die grausige Befürchtung, dass es nun zu einer tragischen Dreiecksbeziehung kommt und in gewisser Weise ist es natürlich auch so, aber ich finde die Charaktere treffen hier gute Entscheidungen, so dass der Leser davon nicht allzu sehr belästigt wird und man sich wirklich auf diese neue Verbindung zwischen Chase und Della einlassen kann und schauen kann, was das mit ihnen macht und was das für alle zu bedeuten hat.
Von daher konnte ich mich hier gut damit arrangieren und hab mich davon nicht gestört gefühlt und fand die Entwicklung zwischen Della und Chase auch sehr interessant zu verfolgen.


Insgesamt fand ich diesen Teil leider etwas schwächer als seinen Vorgänger, aber es hat sich für mich trotzallem sehr gelohnt, zu mal gerade der Teil um Dellas Familie sich zugespitzt hat, so dass ich im dritten Teil eine Explosion an Informationen erwarte und darauf freue ich mich schon unheimlich. :D

Mittwoch, 13. Januar 2016

[Rezension] Einundachtzig Worte





  • Preis: 9,99€
  • Einband: Taschenbuch
  • Seitenanzahl: 544
  • Verlag: Diana Verlag
  • Autor/in: Elizabeth Joy Arnold
  • Übersetzer/in: Uta Rupprecht
  • ISBN: 978-3-453-35800-3






Als Nate verschwindet hinterlässt er Chloe nur 81 Worte, Worte die bei ihr nicht für Klarheit sorgen, sondern nur mehr Fragen offenbaren.
Es scheint als wäre Nate zurück an den Ort gekehrt, der ihre Kindheit und ihre Zukunft geprägt und verändert hat.
Der Ort an dem sie sich kennenlernten, sich in einander verliebten und auf ganz tragische Weise ihr gemeinsames Kind verloren haben.
Was treibt ihn dorthin zurück und wieso sagt er es ihr nicht? All das lässt Chloe nicht ruhen und so dringt sie in seine Privatsphäre ein und muss sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit erneut stellen...


Das Cover weist auf jeden Fall darauf hin, dass Bücher eine große Rolle spielen, das ist etwas was mir persönlich sehr gut gefällt, auch das Motiv an sich spricht mich an. Schade finde ich nur, dass das Cover leider nicht vermittelt wie viel mehr noch in diesem Buch steckt.


Aufgrund der Inhaltsangabe des Klappentextes, war ich schon sehr gespannt auf dieses Buch, denn so ganz glasklar war er nicht und so blieb für mich einiges an Raum übrig um selbst Spekulationen aufzustellen und mich zu fragen, was dieser Roman mir zu bieten hat. Trotz allem wollte ich mich überwiegend ganz ungezwungen an dieses Buch heran wagen und wurde dabei vollkommen überrascht, denn in diesem Buch steckt so viel mehr drinnen als man sich erdenkt und das hat mich von vorne bis hinten begeistert und auch nicht losgelassen.

Das Buch stellte für mich allgemein ein sehr intensives Leseerlebnis dar.
Zu einem hatte ich das Gefühl den Charakteren unglaublich nahe zu sein und es war von Anfang an eine Bindung zwischen mir und ihnen zu spüren und die ist während des Lesens nur gewachsen.
Insbesondere kam mir natürlich Chloe sehr nahe, zusammen durchleben wir ihre Vergangenheit. Ich lernte sie und auch die anderen Protagonisten in jeder Lebensphase kennen und das hat bei mir dafür gesorgt, dass sie für mich wirklich lebendig wurden und einfach mehr waren als liebgewonnene Charaktere und das ist nicht allzu häufig, dass das passiert. :)

Neben Chloe spielen auch Nate und seine beiden Schwestern, Grace und Cecilia, eine große Rolle und kamen mir eigentlich genauso nahe, wenn auch ihr gegenwärtiges Ich, die meiste Zeit über ein Fragezeichen war, da sie dort nicht allzu präsent waren.
Während man deren gemeinsamen Kindheit durchreist merkt man schnell, dass Nate und seine Schwestern keine einfache Kindheit haben und Chloe dafür weitesgehend abschirmen.
Die Geschwister wachsen in einer sehr relgiösen Gemeinschaft auf, in der jede Handlung vor Gott rechtfertigt werden muss und ihr Vater ist der Leiter dieser fanatischen Glaubensrichtung.

Der Glaube spielt hier also eine sehr zentrale Rolle, vieles geschieht im Namen des Glaubens. Aber ich hab das Buch jetzt nicht als Plädoyer gegen den Glauben empfunden, auch wenn die Kinder im laufe der Zeit, jeder für sich ein ganz eigenes Verhältnis dazu entwickeln. Aber es ist eher ein kritischer Blick und es stellt sich oft die Frage, hat das noch was mit Religion zu tun?
Für mich persönlich wurde das Thema sehr tiefgründig behandelt und das mochte ich sehr.
Auch fand ich es durchaus spannend bei den Sinclair Kindern Mäuschen zu spielen und tiefer in deren Familie einzutauchen, auch wenn diese Spannung im Verlauf der Handlung sich immer verändert und alle möglichen Gefühle sich zu ihr gesellen, denn im Hause Sinclair passieren teilweise fürchterliche und schockierende Dinge.

Und das ist dann auch der Aspekt der mich emotional wirklich tief aufgewühlt hat und mich auch jetzt noch sehr beschäftigt. Schön finde ich in der Hinsicht, dass insgesamt nichts schwarz und weiß dargestellt wird und das hat es für mich teilweise auch sehr schwer gemacht für mich selbst eine Position einnehmen zu können.
Besonders smart fand ich bei all dem tragischen, dass sich hier deutlich zeigt wie sehr Chloe von den Sinclairs beschützt wurde, denn ihre Erinnerungen zeigen schon, dass bei ihnen nichts perfekt war, aber in Nates Notizbuch, das Chloe nach seinem Verschwinden ergründet, offenbart sich das wahre grauen. Und ich fand es einfach sehr gut konstruiert. Mich hat es einfach komplett mitgerissen.

Die Handlung hat mich gerade mit seiner Vergangenheit gepackt, denn die hat unheimlich viel Spannung für mich geboten, aber auch das was in der Gegenwart passiert hat mich wirklich gefesselt und ich war damit immer zufrieden. Hier spielt dann auch das Verschwinden des Sohnes eine große Rolle und das hat mich sehr berührt. Sowieso die einzelnen Schicksale die immer mehr sichtbar werden, haben mich emotional gepackt und die Tränen hervorgelockt.

Abgerundet wurde das Buch für mich nur noch mehr, dadurch, dass die Literatur für die Protagonisten ein Zufluchtsort waren und sie durch sie, sehr geprägt wurden und sie dazu beigetragen haben, die Ansichten und die Persönlichkeit zu formen


Dieses Buch hat bei mir wirklich einen Nerv getroffen und mich sprachlos zurück gelassen, auch jetzt bin ich noch nicht ganz davon los und ich glaube, die Charaktere aus diesem Buch werde ich immer in meinem Herzen tragen. Für mich ein Buch, das die Beschreibung perfekt absolut verdient hat.





Sonntag, 10. Januar 2016

[Buchverfilmung] Der kleine Prinz

"Im neuen Animationsfilm freundet sich ein exzentrischer alter Flieger (Jeff Bridges) mit einem kleinen Mädchen an, das mit seiner sehr erwachsenen Mutter (Rachel McAdams) nebenan einzieht. Durch das Buch und die Zeichnungen des Fliegers erfährt das kleine Mädchen, wie er einst in der Wüste notlanden musste und dort den kleinen Prinzen (Riley Osborne) kennenlernte, einen seltsamen Jungen von einem entfernten Planeten. Durch die Erlebnisse des Fliegers und durch die Geschichte des kleinen Prinzen, der andere Welten bereist, freunden sich das kleine Mädchen und der Flieger an und erleben ein außergewöhnliches Abenteuer. Auf diese Weise lernt das kleine Mädchen ihre Fantasie einzusetzen und sich wieder wie ein normales Kind zu verhalten.”






Hallo meine Lieben,

heute starte ich auf meinem Blog mit einer neuen Rubrik, letztendlich gehören die Buchverfilmungen genauso sehr zu meinem Dasein wie die Bücher und ich bin mir sicher, dass es einigen von euch auch so ergeht.
Wer kennt es nicht, die Aufregung wenn bekannt wird das ein tolles Buch verfilmt wird? Und gerade bei uns Buchmenschen verursacht das oft eine ganze Palette an Emotionen: Zweifel, Euphorie, Unzufriedenheit und totale Vorfreude.
Das am Ende dann doch die Erkenntnis kommt, dass das Buch fast immer besser ist, hält uns nicht davon ab bei jedem neuen Film das gleiche zu fühlen, oder? :D
Von daher gehören sie für mich definitiv zu meinem Blog und ich hab schon länger überlegt damit anzufangen und die Verfilmung von Der kleine Prinz hat mich nun endlich dazu bewegt es durchzusetzen. Wahrscheinlich weil das Buch mir noch sehr, sehr gut in Erinnerung geblieben ist und ich somit für mich einen besseren Vergleich ziehen kann. :)



____________Meinung______________

Vorab muss ich einfach sagen, dass ich das Buch von Antoine de Saint-Exupéry unheimlich liebe und es eins der wenigen Bücher ist wo ich fast der Meinung bin das sollte man gelesen haben, ich hab es erst gelesen als ich schon Erwachsen war und ich wünschte ich hätte es auch als Kind schon gelesen und dann später immer wieder mal, denn ich finde gerade Der kleine Prinz ist für jede Generation ein tolles Buch und in jeder Lebenssituation wird man bestimmt andere Erkenntnisse daraus gewinnen können.
Ich liebe es wie kritisch das Buch die Gesellschaft betrachtet und in welch einer wunderschönen Geschichte genau das verpackt ist, zudem empfinde ich das Buch als hinterfragend und nicht als belehrend.
Der kleine Prinz der mit seiner kindlichen Ansicht auf die Welt daher kommt und auf das hinweist was im Leben wirklich wichtig sein sollte, dieses Buch ist ein echter Gewinn für die Gesellschaft und manchmal wünschte ich mir fast  man würde nicht nur permanent die wunderschönen Zitate herausschreiben sondern auch mehr danach leben. ;)

Für den Film war es mir persönlich also sehr wichtig, dass dieser kritische Aspekt unbedingt enthalten ist aber auch die Schönheit der Geschichte zur Geltung kommt.
Im Film selbst wird aber nicht nur die Geschichte vom kleinen Prinzen erzählt, sndern rundherum wird die Handlung um ein junges Mädchen aufgebaut, die dank ihrer Mutter schon lange vergessen hat was esheißt ein Kind zu sein. Für sie besteht das Leben nur daraus sich auf das Erwachsen sein vorzubereiten, denn natürlich ist es wichtig später mal erfolgreich zu sein, denn nur so führt man ein gutes Leben und ist ein toller Erwachsener. Nicht.
Aber so ist ihr Leben aufgebaut, erst durch ihren neuen Nachbarn, einen älteren Mann der, das Kind sein nie vergessen hat, kommt sie Stück für Stück aus dieser erwachsenen Welt heraus und darf endlich wieder Kind sein. Und das nur in dem er ihr die Geschichte vom kleinen Prinzen erzählt.

Ich persönlich mochte es unheimlich gerne, dass der Film noch mehr bietet als die Geschichte des kleinen Prinzen, es zeigt viel mehr welche Kraft in der Geschichte innewohnt und wie wertvoll sie ist. Dennoch kommt die Geschichte nicht zu kurz und wird auch sehr genau erzählt, außerdem ändert sich der Animationsstil währen die Geschichte des kleinen Prinzen auflebt, ich persönlich mochte das sehr gerne und fand, das hat das ganze abgerundet und das gewisse etwas verliehen.

Den Verlauf den der Film genommen hatte, fand ich persönlich auch wunderbar, da gab es durchaus noch mal sehr kreative Entwicklungen und das Buch wird nach seinem Ende auch noch mal weitergesponnen, dadurch wurde noch mal etwas ganz neues geboten. Das mochte ich sehr.
Einzig und allein Til Schweiger als Synchronstimme von dem Prinzen fand ich nicht gut gewählt, alles was er sagte, klang eher ins lächerliche gezogen, da hätte ich mir aber mehr Ernsthaftigkeit gewünscht.
Außerdem mag ich es auch nicht wenn Schauspieler Filme sychronisieren, einfach weil ich dann immer deren Gesicht vor meinen Augen habe, in der Hinsicht hat es mir dann auch nicht gefallen, dass Mathias Schweighöfer den kleinen Fuchs spricht. ;)

Ansonsten war der Film für mich einfach grandios und hat meine Erwartungen um längen übertroffen, außerdem hat er mich tief berührt und gerade am Ende musste ich mich schon sehr zusammenreißen um nicht im Kino zu weinen. :D Für mich war es einfach sehr lohnenswert, wobei ich ein bisschen das Gefühl hatte, dass der Film gerade für kleinere Kinder etwas zu langatmig sein könnte. Zumindest die Kinder die bei mir im Saal waren, wirkten teilweise ungeduldig. Nicht permanent, aber stellenweise. Es ist halt ein bisschen tiefer und das muss man auch erst mal begreifen können. Aber das waren nur meine Beobachtungen und es wird sicherlich massig Kinder geben, die an einem etwas ruhigeren Film seine Freude haben werden.

Im Vergleich zum Buch bietet der Film einfach noch was ganz Eigenes und ich finde beides wundervoll, weshalb ich für mich nicht sagen kann, das ist klar besser oder schlechter. Beides ist sehens- bzw. lesenswert aber zeitloser wird das Buch einfach bleiben. :)

Freitag, 8. Januar 2016

[Blogger Aktion] Witch Hunter





Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch auf die neuste Blogger Aktion vom DTV Verlag aufmerksam machen, Witch Hunter ist ja seit den Vorschauen schon immer mal wieder zu sehen und auch ich bin unheimlich neugierig auf dieses Buch und muss es unbedingt haben. :D
Für alle die noch nicht genau wissen worum es geht, aber nun neugierig sind hab ich hier zum einem den Klappentext für euch:


"Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen."

Wen das als kleiner Vorgeschmack noch nicht reicht, dem empfehle ich in die Leseprobe hineinzuschauen, die liefert einen grandiosen Ausblick und zwar -> HIER

Blogger die sich über die Aktion informieren wollen, bitte hier entlang. :)
Das wars dann auch schon von mir und ich bin ganz hibbelig, denn das Buch wirkt einfach grandios! :D

Donnerstag, 7. Januar 2016

[#jdtb16] Throne of Glass - Die Erwählte


Hallo meine Lieben,

es ist für mich das Jahr des Taschenbuchs und auch wenn ich um HCs oder manch einem eBook wohl kaum herum kommen werde, habe ich mir zumindest vorgenommen mir jeden Monat mindestens 1 Taschenbuch zu kaufen.
Von daher traf es sich natürlich ganz gut, dass ich gestern "zufällig" in der Nähe meiner liebsten Buchhandlung war. Da ich auch bei der SuB Abbau Extrem Challenge mitmache, wollte ich mir auch wirklich nur ein Buch holen und ich kann euch sagen, dass das ganz schön schwierig für mich war.
Da ist man in der Buchhandlung und sieht so viele Bücher die man schon seit Ewigkeiten haben möchte und dann wiederum entdeckt man Bücher auf die man sich auf Anhieb verliebt. Dann wirklich nur eines mitzunehmen war für mich sehr, sehr schwer.
Aber ich verkünde stolz, dass ich es geschafft habe. :D

Neben dem Drang am liesbten 20 Bücher mitzunehmen (okay, hätte mein Geldbeutel eh nich zugelassen) stand ich dann so ziemlich vor der Qual der Wahl. Eigentlich hatte ich mir vorab schon meine Gedanken dazu gemacht, welches Buch es werden soll. Aber tatsächlich hat mich dieses Überangebot davon weggetrieben (dennoch wird dieses Buch definitiv dieses Jahr noch bei mir einziehen) und es hat mich zu den Jugendbüchern getrieben und dann seh ich da zig Bücher die mir für die Vervollständigung von vielen Reihen helfen würde und ich war auch kurz davor eines dieser Bücher mitzunehmen (hab ich dann auch auf später verschoben) und hab dann ganz spontan aus einem Bauchgefühl heraus zu einem Buch gegriffen, das den ersten Teil einer neuen Reihe darstellt. Und dann bin ich ganz schnell zur Kasse, ehe ich mich vielleicht doch noch umentscheide.

Ein paar Läden weiter war da dann noch Weltbild mit vielen, vielen Mängelexemplaren und Weltbild hat da eigentlich immer was für mich (und ja ich hab was entdeckt), aber da bin ich ganz standhaft geblieben. Ich bin so stolz. :D




Gekauft hab ich mir schlussendlich Throne of Glass - Die Erwählte von Sarah J. Maas ich wollte die Bücher schon länger haben, vor allem weil ich bisher noch nie etwas negatives über die Reihe gehört habe und alle irgendwie ganz aus dem Häuschen zu sein scheinen. :)
Als dann klar wurde, dass die Reihe nicht weiter in gebundener Ausgabe fortgesetzt wird, hab ich auf die Taschenbücher gewartet, die gibt es ja nun schon seit wenigen Monaten und ich hab dann einfach zugegriffen als ich das Buch im Regal stehen sah. :D
Ich hoffe es wird nicht zu lange bei mir subben, denn ich bin schon sehr gespannt wie es mir gefallen wird und hoffe ich werde nicht enttäuscht davon sein. :)

Dienstag, 5. Januar 2016

[Rezension] Salz & Stein







      • Preis: 16,99€
      • Einband: Gebunden
      • Seitenanzahl: 480
      • Verlag: Cbt Verlag
      • Autor/in: Victoria Scott
      • Übersetzer/in: Michaela Link
      • ISBN: 978-3-570-16345-0 





      Das Brimstone Bleed ist noch lange nicht vorbei, während Tella und ihre Weggefährten bereits durch den Dschungel und durch die Wüste gehetzt sind, steht ihnen nun eine Reise über das Meer bevor. Der nächste Abschnitt ist also gefährlicher denn je und noch arbeiten Tella und die anderen zusammen, doch können sie noch als Team agieren wenn es am Ende darum geht zu gewinnen und seinen geliebten Menschen zu retten?
      Tella zumindest glaubt an das Gute in sich und die anderen und hält die Gruppe fest zusammen, auch weil sie zusammen mit Guy einen noch ganz anderen Plan verfolgt. Die Zerstörung des Brimstone Bleed...


      Die Gestaltung wirkt schon beinahe langweilig, der Schriftzug vom ersten Teil wirkte zumindest noch leuchtend, während er hier einfach nur matt ist. Und wirklich aussagekräftig ist weder Cover noch Titel, trotzallem passt es halt sehr gut zum ersten Teil. ;)


      Feuer & Flut war für mich ein überraschender und wirklich grandioser Auftakt und den zweiten Teil hab ich schon lange entgegen gefiebert und als ich Salz & Stein dann endlich in den Händen hielt hat sich schnell der gleiche Sog entfaltet wie schon bei seinem Vorgänger.

      Die Handlung des Buches ist sehr rasant, es geschieht in diesem Buch unheimlich viel. Für mich war es ein absoluter Pageturner, der nie die Spannung aus den Augen verlor und trotzallem nicht zu gehetzt auf mich wirkte, sondern sich auch sehr viel Zeit nimmt für die zwischenmenschliche Seite.
      Die Charaktere sind nämlich nicht nur sehr gut dargestellt, sondern die Verbindungen untereinander ist sehr stark und auch präsent, wenn es da also zu Reibereien kommt, war ich als Leserin auch davon sehr gebannt denn ich mochte nicht nur jeden einzelnen von ihnen sondern die Gruppe insgesamt.  In diesem Teil kommen ein paar neue Weggefährten hinzu und jeder bringt eine gewisse Rolle mit sich, das hat mir gut gefallen und auch wenn sie nicht frei von Fehlern sind fand ich es war eine ganz wunderbare Ergänzung der Gruppe.

      Allerdings ist es natürlich ein sehr gefährliches Buch, nicht nur kämpfen sie alle gegeneinander, auch die Veranstalter scheint hinter den Teilnehmern hinterher zu sein, von daher lebt man in ständiger Angst jemanden von den liebgewonnenen Charakteren zu verlieren. Die Erfahrung durfte man im ersten Teil ja schon machen und ich verrate nicht zu viel wenn ich sage, dass auch hier nicht alle heil am Ende ankommen werden.
      Emotional war es für mich also auch ganz schön mitreißend und ich hab wirklich Trauer empfunden und Wut, ein Aspekt der mich persönlich selbst mit den anderen Kandidaten zusammen geschweißt hat.
      In der Hinsicht hab ich mich vor allem gut mit Tella identifizieren können und durch ihren Willen alle zusammen zu halten und niemanden aufzugeben, hat sie bei mir riesen Pluspunkte gesammelt.
      Sie ist so herzlich und ich hab beim Lesen geemrkt wie ich all meine Hoffnung in sie gesetzt habe.
      Etwas was für mich den Spannungsbogen auch noch mal anstiegen ließ.

      Auch die Pandora haben natürlich wieder ihren Platz und ich muss sagen, dass ich ja sehr angetan von ihnen bin, natürlich insbesondere von Madox. :)
      Aber auch die anderen Tiere stechen durch ihre Fähigkeiten aber auch Eigenarten hervor und ich hab sie einfach lieb gewonnen, von daher fand ich es sehr schön, dass die Autorin mehr von ihnen abverlangt hat und sie somit gefühlt auch präsenter waren als im ersten Teil - vor allem in Bezug auf ihre Fähigkeiten, aber andererseits ist da auch viel Grausamkeit vorhanden, die mich Emotional ebenso getroffen hat, wie die Schwierigkeiten die, die Kandidaten überwältigen müssten.

      Nun hab ich mehrfach enttäuschte Stimmen über das Ende gehört und ich muss sagen, dass es auch für mich zu wenig war. Wie das Brimstone Bleed zu Ende ging fand ich durchaus okay, aber mir mangelte es dann einfach an einem Ausblick wie die Zukunft aussieht, aber auch fühlt es sich an wie ein ganz neuer Anfang - denn irgendwie scheint es so als würde der Kampf nun erst richtig los gehen.
      Es fühlt sich also keineswegs wie ein Abschluss an und ich hoffe, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, auch wenn die Chancen eher schlecht zu stehen scheinen..
      Insgesamt ist es also schon ein bisschen unbefriedigend, irgendwo kann man es durchaus als Ende annehmen und sich den Rest selber denken, aber schade ist es dennoch.


      Ein sehr packendes Buch, das die Spannung bei mir zum Höhepunkt trieb, mich Emotional aber auch sehr gefordert hat. Denn es ist ein gefährliches Spiel und es lässt mich bei der Nähe, die ich zu den Charakteren aufbauen konnte, absolut nicht kalt wenn ihnen etwas wiederfährt.
      Nur das Ende hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack und drückt das wunderbare Leseerlebnis ein wenig.