Mittwoch, 27. April 2016

[Rezension] Muchachas 01 - Tanz in den Tag





  • Preis: 14,99€
  • Einband: Broschiert
  • Seitenanzahl: 352
  • Verlag: Carls books
  • Autor/in: Katherine Pancol
  • Übersetzer/in: Nathalie Lemmens
  • ISBN: 978-3-570-58556-6






Hortense möchte in New York richtig durchstarten und strebt eine Karriere in der Modebranche an, ihre Mutter Josephine pendelt zwischen Paris, ihrer Heimat und der Ort an dem ihre jüngste Tochter Zoé gerade ihre erste Liebe erlebt und London, der Ort an dem Josephines Liebe lebt, hin und her.
Geplagt von Zweifeln ob sie ihrer Beziehung gerecht werden kann und der Frage ob Philippe sie auch wirklich liebt.
Und dann ist da noch Leonie die ihr Leben mit einem Tyrannen verbringt und ihrer Tochter Stella, die nur eines im Sinn hat ihren eigenen Sohn vor diesem Tyrannen zu beschützen..
Ganz unterschiedliche Schicksale erleben die Muchachas unabhängig von einander und doch kreuzen sich ihre Wege auf ganz verschiedene Art und Weisen.


Das Cover selbst mag ich sehr gern, es wirkt einfach lebensfroh und auch leicht, ich denke, dass es bei vielen aber wahrscheinlich völlig falsche Erwartungen weckt, was ein bisschen schade ist.
Den Titel mag ich persönlich nicht, mir fehlt das außergewöhnliche wie bei der letzten Reihe der Autorin, "Die gelben Augen der Krokodile" z.B.hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und fasziniert. Muchachas mag zwar von der Bedeutung sehr zutreffend sein, wirkt aber auf mich langweilig.


Katherine Pancol war für mich kein unbekannter Autorenname, im Gegenteil mit ihrer letzten Reihe rund um Josephine und ihrem Familien-Wahnsinn hat sie mich wirklich begeistern können, von daher hab ich mich natürlich unheimlich gefreut, dass nun eine neue Reihe von ihr erschienen ist.

Besonders gefreut hab ich mich als ich bekannte Namen im Klappentext las, es hat mich sehr glücklich gemacht, dass ich alte vertraute wieder treffen kann, vor allem weil sie mir alle sehr ans Herz gewachsen sind und so lebendig für mich waren.
In diesem Buch gibt es dann auch einige Anspielungen auf das was in Pancols erster Reihe geschehen ist und auch wenn man kein direktes Wissen darüber braucht, um sich der Handlung in Muchachas hinzugeben, so können einige der genannten Details sicherlich für Verwirrung sorgen.
Zum Beispiel der Hinweis auf einen kleinen Jungen der in Hortenses Gedanken eindringen kann. Für mich war all das kein Problem weil ich weiß was es damit auf sich hat, aber wenn man das nicht weiß stell ich mir das eher verwirrend vor, gerade weil es etwas so unreales ist.
Das soll für mich kein abraten von der Reihe sein, wenn man keine Vorkenntnisse hat, sondern nur ein kleiner Hinweis.
Das wesentliche ist nämlich alles klar und verständlich, da die Protagonisten vor ganz neuen Herausforderungen stehen und neue Erlebnisse und Erfahrungen sammeln.

Im Vordergrund stehen in diesem Buch aber sowieso eher die neuen Protagonisten denen Katherine Pancol ebenfalls viel Leben, Geschichte und Persönlichkeit einhaucht. Keine der Protagonistinnen ist gewöhnlich von daher sind auch sie mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Generell hätte ich mir ein bisschen mehr Umfang für die Bücher gewünscht, da jede eine sehr große Geschichte in sich trägt und damit möchte ich nicht sagen, dass sie diesen nicht gerecht werden kann, denn Katherine Pancol schafft es durchaus aus viele Details und Informationen auf wenig Seiten unterzubringen, aber ich wollte einfach mehr.
Denn gerade die Schicksale von Stella und Leonie haben mich gefesselt und berührt, diese beiden Protagonistinnen müssen großes Leid erfahren und jede von ihnen geht ganz anders damit um, das hat mich fasziniert aber auch wütend gemacht, weil hier wirklich schreckliches passiert und man das rein vom Äußeren des Buches gar nicht erwarten mag, umso mehr hat mich das ganz schockiert.
Es war also anders als ich es erwartet habe, aber das ist für mich kein Minuspunkt und im Nachwort erklärt die Autorin auch warum sie einen solchen Handlungsstrang mit in Buch hat einfließen lassen.
Die Handlung, die Hintergründe für das Schicksal von Leonie und Stella ist wirklich sehr komplex ausgearbeitet, es spielt sogar auf verschiedenen Zeitachsen, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich anfänglich ein paar Schwierigkeiten damit hatte mich auf den ständigen Wechsel einzustellen, da sie eher fließen sind und für mich nicht ausreichend gekennzeichnet waren.
Zudem durfte ich auch ein paar überraschende Entwicklungen erleben, die ich mir nicht erdenken konnte, was ebenfalls für Atemlosigkeit sorgen konnte, generell sind hier noch einiges an Fragezeichen offen geblieben, aber da der 2. Teil ja bereits erschienen ist und der 3. Teil auch nicht mehr lange auf sich warten lässt, stört das absolut nicht.

Auch wenn mich die Geschichte von Stella und Leonie sehr gefesselt hat, fand ich es trotzallem schade, dass der Teil von Josephine und den anderen hier eher kurz ausfiel, dem Klappentext des zweiten Buches nach zu urteilen wird sich das dort aber ändern und eine weitere neue Protagonistin Calypso rückt in den Vordergrund, worauf ich mich sehr freue.
Geschickt allerdings fand ich es wie die Autorin Josephine mit in Stellas Leben eingeführt hat, es war eigentlich nur ein kleiner Schachzug, den ich aber als sehr raffiniert empfunden habe.


Mir hat der Auftakt der Reihe unheimlich gut gefallen, Pancols große Stärke ist es, das Leben ihrer Protagonisten zu erzählen, ihnen eine Stimme zu geben und sie zum Leben zu erwecken.
Ich hab wirklich das Gefühl gehabt, neue Freunde zu finden, Freunde die ein schweres Los gezogen haben und die mich tief berührt haben, so dass ich es kaum erwarten kann wieder bei ihnen zu sein.



Dienstag, 26. April 2016

[#jdtb16] April


Hallo meine Lieben,

bald ist der April auch schon wieder rum, die Zeit rennt ganz schön oder? Auch in diesem Monat hab ich wieder meine Augen offen gehalten nach interessanten TBs und während ich mich in den letzten Monaten immer nur für eines entschieden habe, hab ich dieses mal gleich drei TBs gekauft und bin ganz glücklich damit. :D
Zwei von meinen gekauften Büchern hab ich euch schon im letzten Neuzugangs-Post gezeigt, aber zur Aktion gehört es, sie auch noch einmal seperat vorzustellen um ihnen die würdige Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen. :)




Die Menschen von A bis Z von Matt Haig: 
- Dieses Buch musste ich unbedingt haben, denn ich liebe - nein, nein, nein ich VERGÖTTERE - Ich und die Menschen, dass es einen Zusatzband gibt war mir allerdings nicht wirklich klar.
Als ich es entdeckt habe musste es dann aber sofort her und ja, vieles von dem was hier drinnen steht ist bereits im Buch "Ich und die Menschen" enthalten, aber zum nachschlagen ist es genau deswegen gut geeignet und man findet hier vieles von dem was so einzigartig und bezaubernd war schneller wieder als im richtigen Buch, von daher hat sich das für mich ohne Zweifel gelohnt! :)

"Das perfekte Geschenk ... für alle Menschen
Ein Ratgeber für »Erdenunkundige« und überhaupt alle, die sich in menschlichen Dingen manchmal verheddern. Enthält, alphabetisch sortiert, allerlei nützliche Informationen über die Spezies Mensch. Witzig, unterhaltsam und voller kleiner (und manchmal auch großer) Wahrheiten."



Fast ganz die Deine von Marcelle Sauvageot:
- Hab ich mir eigentlich nur wegen Nana gekauft, denn ehrlicherweise hatte ich vorher noch nie etwas von dem Buch gehört. Aber sie kam ganz schön ins schwärmen und da ich oft einen ähnlichen Geschmack habe wie sie, wurde ich einfach neugierig und war sofort angefixt. Bisher ist es noch nicht gelesen aber ich glaube, allzu lange wird es nicht mehr auf dem SuB liegen müssen, denn ich freu mich schon sehr darauf mich von dem Buch überzeugen zu können. :)

"Eine junge Frau reist 1930 wegen eines Lungenleidens in ein Sanatorium. Dort findet sie einen Brief ihres Verlobten vor, und darin steht: »Ich heirate …Unsere Freundschaft bleibt.« Eine Phrase, millionenfach gebraucht. Wohin mit dem Schmerz, des einzigen Glückes beraubt, das einem Halt spendete? Marcelle Sauvageot sucht Erlösung in einem Brief, den sie jedoch nie abschickt. Darin empören sich Liebe und Stolz gegen das Verhalten eines standesbewußten Mannes und gegen die gesellschaftlichen Konventionen. Erinnerungen an glückliche Momente und hoffnungsfrohe Träume einer gemeinsamen Zukunft vermischen sich mit der Verzweiflung über ihre tödliche Krankheit."


Ein Jahr wie dieses von Daniele Bresciani:
- War eigentlich das Taschenbuch das ich mir schon im Januar für die Aktion kaufen wollte, bisher hat mich dann aber doch immer etwas anderes angesprochen oder wirkte auf mich akuter, am Welttag des Buches wollte ich aber Bücher einkaufen gehen und da fiel es mir wieder ins Auge und musste kurzerhand mit, bin sehr froh, dass es nun endlich da ist. Ich hoffe es bald zu lesen, aber mein Gefühl sagt mir es wird erst einmal subben. :D 

"Die 14-jährige Viola musste ihren Vater tot in seinem Bett finden. Von diesem Moment an hat sie kein Wort mehr gesprochen, doch sie kann nicht aufhören, an das große Geheimnis zu denken, das ihr Vater mit ins Grab genommen hat. Mit einem zerfallenden Buch und einer alten Fotografie versucht das Mädchen die Lebensgeschichte ihres Vaters zu rekonstruieren. Gemeinsam mit ihrer Freundin Leslie taucht sie in das rauschende London der 1980er Jahre ein, in dem der junge Giacomo einst in eine große Liebesgeschichte verwickelt war."


So das waren sie auch schon meine kleinen Schätze, glücklicherweise sind Die Menschen von A-Z und Fast ganz die Deine wirklich sehr günstig in der Anschaffung, weshalb ich auch gar kein schlechtes Gewissen habe gleich drei gekauft zu haben. :)
Wenn ich aber meine Neuzugänge so betrachte zeigt sich damit deutlich, dass ich doch wesentlich mehr broschiertes und gebundenes kaufe als Taschenbücher. Von daher finde ich es für mich ganz toll, dass ich mich nun bewusster auch für sie entscheide. :) 

Welche Taschenbücher habt ihr euch denn in diesem Monat gekauft? Und nehmt ihr auch an der Aktion teil? ☺

Montag, 25. April 2016

[Rezension] Das Geheimnis des Schneemädchens





  • Preis: 19,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 368
  • Verlag: Blanvalet
  • Autor/in: Marc Levy
  • Übersetzer/in: Bettina Runge
  • ISBN: 978-3-7645-0530-1






Suzie Backer trägt in sich das Gefühl, dass ihre Familie einst zu unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde und sie hat es sich zum Ziel gemacht, das zu beweisen. Einen ersten Beweis findet sie in einem Flugzeugwrack, das tief im Mont-Blanc gefangen ist, mit eisernem Willen treibt sie dieses Beweiststück auf.
Nun beginnt für Suzie die Suche nach der Wahrheit, doch die ehemalige Gefahr von Suzies Familie, droht auch ihr Nahe zu kommen.
Unterstützung bekommt Suzie allerdings von Andrew Stilman, Journalist der New York Times, er wittert eine große Story und ist obendrein auch völlig fasziniert von Suzie selbst, doch je näher sie der Wahrheit kommen umso unfassbarer wird die ganze Geschichte..


Auch wenn das Cover jetzt gar nicht großartig speziell ist mag ich es unheimlich gerne leiden, auch der Titel ist wunderschön, rein vom Klang und passt ganz wunderbar zur Geschichte, mich hat es sofort neugierig gemacht. :)


Ich bin ja ein großer Marc Levy Fan, von daher freue ich mich immer darauf, wenn ein neues Buch von ihm erscheint. Dieses Buch kann man durchaus als Fortsetzung von "Mit jedem neuen Tag" bezeichnen, denn Protagonist Andrew Stilman, spielte in Mit jedem neuen Tag den Hauptprotagonisten, man muss das Buch aber nicht zwingenderweise kennen um Das Geheimnis des Schneemädchens lesen zu können, wichtige Details werden kurz benannt, dennoch würde ich persönlich es immer empfehlen
.
Mit dem ersten Teil rund um Andrew Stilman, hatte ich kleinere Schwierigkeiten was vor allem daran lag, dass ich eine völlig falsche Erwartung an das Buch hegte, denn ich hatte Liebe erwartet und viel eher einen Krimi bekommen, als ich bei diesem Buch hier seinen Namen las, wusste ich also schon viel eher, was mich erwarten wird, zudem ist es im Klappentext selbst auch wesentlich ersichtlicher.

Dieses Buch hat mir dann auch von Anhieb gut gefallen, die Geschichte beginnt schon sehr interessant und ich wurde ziemlich neugierig was sich hinter Suzies Familiengeschichte verbirgt und wie es bei Marc Levy so ist, schafft er es wunderbar Geheimnisse für sich zu bewahren, falsche Fährten zu legen und mich als Leserin ganz schön in die irre zu führen.
Das ganze nimmt eher langsam Form und Gestalt an, so dass ich zwischen drin mal kleinere Längen hatte, aber ich fand sie wurden schnell überflogen und dann ergaben sich neue Hinweise, die meine Gedankenwelt angekurbelt haben, aber so richtig kam ich nicht hinter dem was hier vor sich geht und das bis zuletzt.
Am Ende hab ich dann einen tierisch interessanten Komplott vor mir, der größer und schockierender ist als ich je gedacht hatte, in diesem Buch ist das ganze noch recht politisch angehaucht, was ich sehr gerne mochte. Und auch sonst war ich einfach schwer angetan von dem Konstrukt, dass Marc levy hier erschaffen hat, denn auch wenn er falsche Verdächtigungen erschafft, so bleibt am Ende ein rein logisches Gebdilde zurück, es ist also alles schlüssig und auch alles wichtige geklärt, was ich persönlich immer sehr wichtig finde.

Neben dieser Krimi-Geschichte mochte ich aber vor allem die Charaktere unheimlich gern, Marc Levy schafft es dieser Geschichte Leichtigkeit hinzuzufügen, in dem die Charaktere vielleicht etwas skurril daher kommen.
Das hab ich vor allem bei Suzie Backer so empfunden, sie hat generell einen sehr klaren Verstand, sie weiß was sie tut und was sie will und ihre Mittel dafür, waren teilweise recht verrückt, was mir aber ziemlich viel Freude beschert hat. Zudem ist sie sehr direkt und ehrlich und spricht auch mal Sachen an, die sie eigentlich nicht angehen. Eigentlich hab ich sie als recht unnahbar empfunden, aber da sie charakterlich sehr eigen ist, hatte ich trotzallem das Gefühl ihr nahe zu kommen.
Auch Andrew mochte ich in diesem Teil und das eigentlich wesentlich lieber als noch in "Mit jedem neuen Tag", auch wenn er hier teilweise etwas verloren wirkt, aber ich hatte hier zumindest das Gefühl, dass er besser zur Geltung kam und mehr Persönlichkeit gezeigt hat, was ich sehr schön fand.
Am besten hat mir aber das Zusammenspiel der beiden gefallen, es entsteht keine Liebesgeschichte zwischen ihnen, auch wenn villeicht eine gewisse Faszination vorhanden ist, aber sie agieren sehr gut zusammen und holen so irgendwie das ebste aus dem anderen heraus, das hat mir gut gefallen. Die Chemie hat, mal auf eine etwas andere Art und Weise, gestimmt.


Da ich mich bei diesem Buch viel besser auf das eigentliche Genre einstimmen konnte, hat es mir insgesamt auch besser gefallen als "Mit jedem neuen Tag", es gab vereinzelt etwas langatmige Momente, aber die wurden für mich gut kompensiert und die eigentliche Geschichte, sowie auch das Zusammenspiel der Charaktere, war für mich äußerst gelungen und hat mir viel Freude und Spannung bereitet.

 


Donnerstag, 21. April 2016

[Rezension] Bevor ich jetzt gehe






  • Preis: 19,99€
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 192
  • Verlag: Knaus
  • Autor/in: Paul Kalanithi
  • Übersetzer/in: Gaby Wurster
  • ISBN: 978-3-8135-0725-6






Paul Kalanithi ist vom Beruf Neurochirurg, doch auch ein Arzt bleibt nicht davor bewahrt zu erkranken, Paul bekommt die Diagnose Krebs und mit einem Mal ist alles anders. Er stellt sich die ganz großen Fragen im Leben: Was bedeutet das Leben? Was ist wichtig im Leben?
Und für ihn beginnt ein Kampf den er nur verlieren kann, er erzählt von seinem Leben, von seinem bevorstehenden Tod..


Schon wenn man sich mit dem Klappentext beschäftigt merkt man, dass es ein ungewöhnliches und schwieriges Buch ist. Ich habs gelesen und es war wirklich nicht immer einfach und doch bin ich froh drum, dass ich es getan habe, auch wenn ich nun das Gefühl habe das unmögliche zu tun, nämlich eine Rezension zu einem solchen Buch zu schreiben..

Der Tod war für mich selbst immer ein bisschen unfassbar, doch als ich im letzten Jahr wieder in Verbindung damit gekommen bin und auch jemanden verloren habe, der noch nicht in dem Alter ist wo der Tod "dazu gehört" hat sich was für mich verändert und es ist schwierig für mich. Auf einmal ist die Distanz weg, selbst wenn ich von dem Tod des Menschen gar nicht persönlich betroffen bin, macht es mir zu schaffen..
Und so war für mich der Gedanke das Buch eines toten Mannes zu lesen, der auch noch darüber schreibt auf der einen Seite zwar wahnsinnig interessant auf der anderen Seite aber auch wahnsinnig schwer.

Und in der Hinsicht wurden meine Erwartungen dann auch erfüllt.
Der Aufbau des Buches hat mich aber überrascht, neben Vorwort und Nachwort ist das Buch in zwei Teilen geglidert - Der Arzt und Der Patient - im ersten Teil erfahren wir warum Paul Arzt werden wollte, wie seine Ausbildung verlief und wie er dort mit dem Leben und dem Tod umgegangen ist.
Auch für mich war das ein wahnsinnig interessanter Einblick, aber auch da war der Tod anwesend und es war beklemmend.
In diesem Abschnitt hatte ich das Gefühl ihn sehr gut kennenzulernen, er lebte für diesen Beruf und gerade im Umgang mit seinen Patienten war ich wirklich berührt, interessant war hier auch wieder, dass er erläutert wie sie mit Patienten vorgehen, wenn sie eine schlechte Nachricht zu überbringen haben, was sie dabei meiden und warum. Das war sehr informativ.
Bei diesem Teil, habe ich das Buch immer mal wieder weglegen müssen, es ist erdrückend, auch wenn Paul es durchaus schafft neutral über den Tod zu reden und das Leben dafür umso mehr hervorhebt und feiert, es war schwierig. Es sind einzelne Schicksale von Menschen die ich nicht kenne, aber durch Paul ist man beinahe wahrhaftig dabei und ich zumindest sah sie vor mir und hatte das Gefühl ihre Gefühle spüren zu können, da war nicht nur Angst und Traurigkeit, sondern auch Mut, aber es ist eine geballte Kraft die auf mich zu kam, dem musste ich mich einige Male entziehen.

Im zweiten Teil wurde das alles natürlich nicht besser, denn nun war Paul der Patient, wir erfahren welche Behandlungsmethoden er bekommt, welche Entscheidungen er für sein Leben trifft und wie er sich mit den Fragen des Lebens auseinandersetzt. Hier gibt es viele Denkanstöße und dieses Buch zeigt wie wichtig und wertvoll das Leben ist.
Letztendlich mag da jeder seine eigene Ansicht draus gewinnen und ich persönlich konnte manche Entscheidung die Paul traf nicht wirklich nachvollziehen, aber das war durchaus okay.
Die medizinischen Vorgänge werden auch hier sehr detailiert beschrieben, man ist hautnah dabei, nur das man das Ende von Anfang an kennt und so wurde auch dieser Teil ziemlich hart, gerade wenn vielleicht doch mal ein Hoffnungschimmer aufkommt und auch beim Anblick des Verfalls.
Und ja auch hier tat es mir gut, immer mal wieder vom Buch Abstand zu gewinnen, mich leichterem zu widmen, meine liebsten um mich herum zu sehen und die Zeit mit ihnen zu genießen.
Und das ist auch der Punkt warum ich trotzallem sehr froh bin, mich an dieses Buch herangewagt zu haben, denn ich glaube es öffnet jedem die Augen für das was wichtig ist im Leben (was das ist entscheidet natürlich jeder für sich) aber bei mir ist das Geschehen.

Und auch sonst hab ich einfach das Gefühl gehabt einen sehr mutigen Menschen kennenlernen zu dürfen, auch wenn er schon längst nicht mehr unter uns vereilt, aber er hat es geschafft mich zu berühren und mich zum nachdenken anzuregen und dafür bin ich dankbar.
Auch das Nachwort seiner Frau, war einzigartig und zeigt noch mal genau wie viel er anderen bedeutet hat, ich gebe zu, da sind dann endgültig die Tränchen gekullert. ;)
 

Dieses Buch schlussendlich zu bewerten fällt mir nicht leicht, es ist ein mutiges, einzigartiges aber auch schweres Buch, auch wenn es leichte und wertvolle Momente darin geben mag. Von daher sollte man in der richtigen Verfassung dazu sein und ich war es teils nicht, dennoch bin ich froh es gelesen zu haben, sehr froh und dass es so schwer für mich war, zeigt mir eigentlich nur noch mehr, wie gut dieses Buch ist.


Dienstag, 19. April 2016

[Rezension] Nur ein Tag





  • Preis: 14,99€
  • Einband: Broschiert
  • Seitenanzahl: 432
  • Verlag: FJB Verlag
  • Autor/in: Gayle Forman
  • Übersetzer/in: Stefanie Schäfer
  • ISBN: 978-3-8414-2106-7






Allysons Leben ist schon genaustens durchgeplant, so wundert es nicht, dass auch ihre Reise durch Europa eher ein kultureller Trip ist ohne wirkliche Abenteuer, doch dann lernt sie Willem kennen und durch ihn wird sie zum ersten Mal in ihrem Leben zu einer Person die wagt und nicht allzu viel über alles nachdenkt, Allyson wird zu Lulu und das gefällt ihr sehr. Und so beschließt sie zusammen mit Willem nach Paris zu fahren, nur für einen Tag, die Gefühle schleichen sich mit ins Spiel, doch während Allyson bereit dazu ist noch mehr Zeit mit Willem zu verbringen, verschwindet er nach ihrer gemeinsamen Nacht, ohne ein Wort...


Von der Gestaltung bin ich sehr angetan, vor allem natürlich in Kombination mit dem zweiten Teil, eine wundervolle Idee, die dazu verleitet beide Bücher sofort mitzunehmen, von daher sehr geschickt eingefädelt und einfach wunderschön. :)


Das Buch bzw. das Roman-Duo hat mich von Anfang an sehr neugierig gemacht, es ist eine süße Idee und da ich von Gayle Forman schon immer mal etwas lesen wollte, hab ich mich nur noch mehr darauf gefreut zu diesem Buch zu greifen. :)

Meine Vorstellung von dem was in diesem Buch passiert und was im Fokus steht wurde ziemlich schnell über den Haufen geworfen, denn die Liebesgeschichte die ich erwartet habe spielt gar nicht die zentrale Rolle und auch spielt sich dieses Buch nicht nur an einem Tag ab wie ich es erwartet habe. Der eine Tag den Willem und Allyson miteinander verbingen ist sehr ausfürhlich beschrieben und hat mir auch gut gefallen, nach diesem einen Tag verfolgen wir als Leser aber nur noch Allyson und erleben was dieses kleine Abenteuer mit ihr gemacht hat.

Und ich muss sagen, dass dieses Buch ab da erst wirklich interessant wurde für mich, denn auf einmal ist es keine Liebesgeschichte mehr die ich vor mir habe, sondern wir erleben eine junge Frau die an einem Tag etwas gespürt hat, etwas das in ihr schlummert und so erleben wir mit Allyson ein ganzes Jahr zusammen in dem sie auf der Suche nach sich selbst ist.
Das war für mich mega spannend und ganz ehrlich ich hab mich unheimlich darüber gefreut, dass meine Erwartungen damit komplett über den Haufen geworfen wurden, denn so kam eine gewisse Tiefe mit ins Spiel und außerdem hatte ich vorab schon ein bisschen Angst auf eine unrealistische und überzogene Liebesgeschichte zu treffen.

Spannend fand ich zu erleben wie es für Allyson wirklich ein gutes Jahr braucht um zu sich selbst zu finden und vor allem um zu sich selbst zu stehen.
Allyson ist ein Mensch der von ihren Eltern immerzu gezeigt bekommen hat, wie sie zu sein hat und welchen Lebensweg sich zu bestreiten hat, Allysons eigene Persönlichkeit ist dabei völlig verstummt.
Ich hatte also das Gefühl sie durch eine Identitätskriese zu begleiten, von daher fand ich es sehr schön sie über die Monate hinweg zu begeliten und gemächlich zu sehen wie sie vorankommt, oder auch mal wieder zurücksteckt. Denn ein Weg aus der Kriese ist ja generell nie gradlinig, so dass ich es sehr authentisch fand.
Die einzelnen Monate werden immer nur recht kurz angerissen, meist erleben wir nur einen kleinen Teil dessen was sie in diesem monat erlebt, zum Beispiel Ferien bei ihr Daheim, ein Treffen mit der besten Freundin, dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass dazwischen etwas fehlte.
Anfangs hatte ich meine kleinen Probleme mit Allyson, ich hatte Schwierigkeiten damit mich in sie hineinzuversetzen und wirklich sympathisch war sie mir auch nicht, mit der Zeit und ihrer Entwicklung hat sich all das aber verändert, so dass ich schlussendlich einen Charakter vor mir hatte, den ich in mein Herz geschlossen habe.

Was Willem betrifft, so bekommt man also nicht alzu viel Zeit in kennenzulernen, vor allem weil bei ihm vieles schwammig ist und seine Motivation hinter seinen Trip mit Allyson, nicht wirklich ersichtlich.
Dennoch konnte er meine Sympathie durchaus gewinnen, denn er sagt viele tolle Dinge und zeigt Allyson die Welt aus einem anderen Blickwinkel und ich glaube das hat für mich einfach viel mehr Aussagekraft gehabt als irgendwelche Informationen über seine Persönlichkeit.
Von daher war es für mich irgendwo schade, dass sein eigentlicher part in diesem Buch sehr gering ausfällt, aber umso mehr wird die Neugier und Freude auf den zweiten Teil geweckt, weshalb es schon sehr geschickt konstruiert ist.
Und wie bereits erwähnt, fand ich es wirklich toll, dass es doch einen ganz anderen Weg einschlägt als man vorab vielleicht denken mag. 


Das Buch hat bei mir Erwartungen geweckt, die sich nicht erfüllt haben und auch wenn das manchmal eher enttäuschend sein mag, fand ich hier, dass es diesem Buch sehr gut getan hat, denn dadurch wurde viel mehr Potenzial erweckt und das nutzt die Autorin wirklich gut. Ich freue mich unheimlich darauf, den zweiten Teil zu lesen und bin gespannt meine offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

Montag, 18. April 2016

[Rezension] Der Sommer in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte






  • Preis: 19,90
  • Einband: Gebunden
  • Seitenanzahl: 168
  • Verlag: Braumüller
  • Autor/in: Emily Walton
  • ISBN: 978-3-99200-152-1







1926: Fitzgerald erlebt den Höhepunkt seiner Karriere "Der große Gatsby" ist im letzten Jahr erschienen und findet seinen Weg zum Film und Broadway, doch der Druck ist groß, eines neues, besseres Buch muss her, auch um sich endgültig zu etablieren. Er verbringt einen Sommer zusammen mit Freunden, darunter auch Ernest Hemingway ein neuer goldener Stern am Literatur-Himmel und er zieht die Aufmerksamkeit seiner engsten Freunde auf sich. Neid zerfrisst Fitzgerald, Alkohol wird zu seinem besten Freund, ein Sommer der glorreich werden sollte, endet für Fitzgerald in einem Desaster...


Ich mag den Schriftzug sehr, da fällt einem ja gleich "Der große Gatsby" bei ein, von der finde ich es irgendwie toll, dass man vorneherein ein Gefühl dafür bekommt um wen es geht. Den Rest vom Cover finde ich aber ehrlich gesagt ziemlich langweilig, auch wenn es zum Buch passen mag. ;)


Im Februar war ich auf vorablesen zur Bloggerin des Monats gekürt wurden und ich muss sagen, dass mich das nicht nur gefreut sondern auch geehrt hat, im Rahmen dieses Titels bekommt man nicht nur ein kleines Buchpaket sondern sie wählen auch ein Buch aus deren aktuellen Monatsprogramm aus und bei mir wurde es dieses Buch.
Ich muss gestehen, dass ich Biografien nicht wirklich mag, wenn ich mich für eine Person interessiere, dann nehme ich gerne Wikipedia zu rate und bekomme dort generell die wichtigsten Fakten, wenn ich besonders interessiert an eine Person bin, dann grabe ich vielleicht auch noch ein bisschen tiefer, aber ein Buch muss ich mir dafür nicht extra zulegen.

Mein Interesse war also schon von Beginn an leider ziemlich gering, dennoch wollte ich dem ganzen natürlich seine Chance geben, förderlich war natürlich, dass ich Fitzgerald als Autor schon interessant finde, ich "Der große Gatsby" z.B. auch schon gelesen habe, so dass ich dadurch Hoffnung hatte, dass es vielleicht doch noch interessant für mich werden würde.

Zum Buch habe ich von vorablesen ein paar Fragen bekommen, die sie von mir beantwortet haben wollten,ich persönlich hab mich dazu entschlossen sie einzeln für sich zu beantworten und nicht unterschwellig mit in die Rezension miteinfließen zu lassen, weshalb es heute mal eine etwas andere Rezension sein wird:

1. Konnte man sich in die Charaktere hineinversetzen?
- Ich muss ehrlich sagen, dass es mir schwer fiel, es ist nur ein Ausschnitt aus dem Leben von Fitzgerald und Co. und sie leben in einer Zeit die für mich nur schwer vorstellbar ist, vor allem leben sie einen Lebenstil mit dem ich außer in Filmen und Büchern noch nie in Berührung gekommen bin, die goldenen 20er, Geld, Partys, Alkohol. Die Problematiken die dadurch entstehen, wirken teils oberflächlich und so ist es schwer wirklich nachzufühlen warum es für sie wirklich schwere Problematiken sind, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen.

2. War die Erzählung überzeugend?
- Für mich nicht, dieser eine Sommer mag für Fitzgerald wahrscheinlich prägend gewesen sein und er selbst steht hier vor einem Wendepunkt in seinem Leben, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass es für mich nicht wirklich interessant war. Es gab immer wieder kleine Einblicke in die Ehe von ihm und seiner Frau Zelda und ich muss sagen, dass ich das wesentlich spannender und interessanter fand und ich mir da immer eine tiefere Auseinandersetzung mit gewünscht hätte, aber der Fokus liegt woanders und das ist okay, war nur nicht meins. Interessant fand ich allerdings auch, dass nach diesem Sommer noch erzählt wird wie der weitere Lebensverlauf der anwesenden Charaktere war, das fand ich wiederum sehr informativ.

3. Was hat überrascht, was war erwartbar?
- Zu der Frage gibt es für mich nicht viel zu sagen, denn letztendlich hatte ich ehrlich gesagt keine richtigen Erwartungen zu diesem Buch, der Titel klang nur sehr skurril und ich war gespannt wieso dieser gewählt wurde, leider kam da bei mir der passende Aha-Moment nicht auf, aber ich denke man wird bei dem Titel zumindest neugierig und greift zum Buch und ich glaube darin liegt der tiefere Sinn.^^
 
4. Ein Satz, der das Buch treffend umschreibt?
- Exzessives miteinander, dass alle Grenzen springt und zum deprimierenden Desaster wird. ;)

5. Hast du ein Lieblingszitat aus dem Buch?
- Leider nein, denn ich bin immer auf der Suche nach besonders schönen Sätzen, aber vielleicht auch nach sehr nachdenklich stimmenden Sätzen, hiervon hab ich leider nichts in dem Buch finden können, je nach dem was es für ein Buch ist, ist das für mich aber auch kein muss und bei einer Biografie erwarte ich das auch nicht. 

Anhand der Fragen bzw. meinen Antworten lässt sich wohl erkennen, dass ich allgemein nicht ganz angetan war. Für jemanden der wirklich an Fitzgerald interessiert ist kann ich dieses Buch aber auch nur bedingt empfehlen, denn es ist wirklich nur dieser Sommer der im Buch beschrieben wird. Wer also wirklich in das Leben eintauchen will ist mit anderen Biografien vielleicht besser bedient.


Dies ist eine rein subjektive Rezension, der Sommer wirkte gut recherchiert aber ehrlicherweise ist es allgemein nicht mein Genre und der beschriebene Sommer war für mich leider einfach nicht interessant genug, da hätte man mich mit anderen Schwerpunkten aus dem Leben von F. Scott Fitzgerald einfach eher packen können. :)

Freitag, 15. April 2016

[Neuzugang] April-Bücher sind hereingeschneit. :)

Hallo meine Lieben,

ich werde nun mal wieder dazu übergehen die Neuzugänge nicht einen Monat später, sondern im jeweiligen Monat selbst zu posten.
Grund für die Änderung war ja meine Teilnahme an der SuB-Abbau Challenge, die ich für mich leider schon jetzt als gescheitert empfinde.
Ziel war es so wenig Bücher wie möglich bei mir einziehen zu lassen, weshalb ich es nicht als lohnenswert erachtet habe mehr als einen Post im Monat zu schreiben, wie ihr vielleicht wisst, sind es aber bereits seit Februar viel mehr Bücher geworden als beabsichtigt, weshalb ich nun wieder zur alten Form übergehen werde. :)
Heute ist die erste Hälfte des Aprils rum und es hat sich auch schon ein bisschen was angesammelt, aber ehrlich es hält sich noch ziemlich in Grenzen - im direkten Vergleich zu den letzten beiden Monaten. ☺



Die Allee der verbotenen Fragen musste natürlich bei mir einziehen, denn ihr seht es stammt aus der Feder von Antonia Michaelis, bereits im letzten Monat hatte ich ja Zuwachs von der Autorin und ich bin unheimlich glücklich, dass auch ihr neuestes Buch seinen Weg zu mir gefunden hat und ich freu mich schon unheimlich darauf. ♥

Das Geheimnis des Schneemädchens war von mir auch heiß ersehnt und ich freue mich, dass ich es Dank des Verlags nun schon kurz vor dem Erscheinen bei mir haben kann. Ich bin schon ganz gespannt auf Marc Levys neuestes Buch, denn er zählt zu meinen liebsten Autoren.

Bevor ich jetzt gehe ist ein ganz einzigartiges Buch, der Autor hat über seinen eigenen Tod geschrieben, denn nach einer Krebsdiagnose ändert sich einfach alles.. Der Autor ist bereits im letzten Jahr verstorben und ihr könnt euch vorstellen, dass dieses Buch harter Tobak ist, aber es ist auch ein ganz besonderes Buch dem ich viel entnehmen konnte, denn ja ich hab es bereits gelesen. Rezension folgt in den nächsten Tagen.




City on fire durfte ich mir Dank meiner Beteiligung an der Fischer-Lesechallenge im Februar aussuchen, ich hab mich unheimlich gefreut, dass City on Fire auf der Auswahl-Liste stand, denn das hatte ich schon länger ins Auge gefasst. Auch wenn mir wirklich entgangen war, dass es über 1.000 Seiten hat, ich hatte mit 600 und gerechnet. :D Aber so erwartet mich gewaltiger Lesespaß, ich freu mich drauf.

Die Zeitagentin ist mein erstes Buch von Kim Harrison, es klingt einfach total cool und ich bin sehr gespannt darauf was mich erwartet, nach der Spinnen-Reihe hatte ich Lust auf mehr Bücher dieser Art und ich glaube, dieses passt da gut ins Chema. :)

Die Menschen von A-Z ist ein wunderbar, kleines Büchlein, das ich viel zu spät entdeckt habe. Denn ich liebe Ich und die Menschen von Matt Haig, wusste bis vor kurzem aber wirklich nicht, dass es einen Zusatzband gibt, aber nun musste er im Rahmen des Jahr des Taschenbuchs her. Gelesen ist es und ich finde es ist ein ganz tolles Buch zum nachschlagen. :)




Fast ganz die deine habe ich Anfang dieses Jahres bei Nana entdeckt und sie hat sooo davon geschwärmt, da wollte ich dieses Buch auch unbedingt haben, denn ich vertraue ihrem Urteil sehr. :) Auch dieses Buch hab ich mir im Rahmen des Jahr des Taschenbuchs gekauft und freu mich schon sehr darauf es zu lesen.

Die Theorie vom Marmeladenbrot macht zwar optisch nicht viel her, aber die Idee dahinter finde ich toll, es spielt im Jahr 2006 und als Leser verfolgt man drei Menschen die sich im Internet kennenlernen und zusammen durchlaufen wir die Entwicklung des Internets, das verspricht für mich Potenzial und ich freu mich sehr drauf.

Liebe in Sommergrün ist eine Liebesgeschichte in der sich zwei liebenden erst nach vielen, vielen Jahren wiedertreffen und das ist ein Konzept das ich wirklich gerne mag, von daher wollte ich auch dieses Buch unbedingt haben und freu mich, dass es nun bei mir ist. :)


So das wars dann nun auch wirklich schon. Mit 9 Büchern unterbinde ich derzeit alle Rekorde, mal schauen was die zweite April Hälfte verspricht, aber ich bin bemüht es gering zu halten. Denn auch wenn ich die Challenge aufgegeben habe, so möchte ich trotz allem weiter daran arbeiten die SuB zu minimieren, sei es nur um ein Buch. :D

Donnerstag, 14. April 2016

[Monatsrückblick] März 16



Hallo meine Lieben,

ich merke bei den Monatsrückblicken bin ich immer ein bisschen zu spät, aber was solls. :D
Der März war richtig produktiv und das freut mich unheimlich, denn es war in den letzten Monaten für meine Verhältnisse eher Mau und so ist es schön mal wieder im zweistelligen Bereich zu sein. :)
Vor allem fing mein Lesemonat März erst in der zweiten Hälfte so richtig an, umso stolzer macht mich das Ergebnis dann natürlich auch. :)

Trotzallem war der März wieder so voll von neuen Büchern, dass ich keinen Abbau verzeichnen kann, ich hoffe mein Kaufrausch legt sich in der nächsten Zeit mal, aber wenn ich mir die nächsten Neuerscheinungen so anschaue hab ich da leider gewisse Zweifel, aber optimistisch bleiben.
Hier kommt ihr noch eimal zu den Neuzugängen im März:
Aber kommen wir nun zum wesentlichen Teil dieses Posts, zu den Bücher die ich gelesen habe. ☺
Es waren insgesamt 16 Stück und somit mehr als im Januar und Februar zusammen. Mein Rekord liegt bei 18 Büchern im Monat, den ich nur knapp verpasst habe, was besonders ärgerlich ist wenn ich bedenke, dass ich in der ersten Hälfte des Monats kaum gelesen habe, wie viele hätten es also werden können, wenn der gesamte März so stark gewesen wäre? :D
Nicht drüber nachdenke und aufs wesentliche konzentrieren:



 Mein Herz wird dich finden von Jessi Kirby hat mich leider etwas enttäuscht, insgesamt ist es wirklich eine süße Geschichte aber gemessen an dem was die Thematik bietet, wurde das leider nicht sonderlich gut umgesetzt, das war dann schon meine zweite Enttäuschung von Jessi Kirby weshalb ich von der Autorin wohl die Finger lassen werde. :) *Rezension*

Regretting motherhood von Orna Donath konnte mich hingegen wirklich begeistern, es ist ein tolles Buch über eine wichtige Thematik, die nachdenklich stimmt, Augen öffnet und einfach gut Argumentiert und sich tief mit den Betroffenden auseinandersetzt, hat mir sehr gut gefallen. :) *Rezension*

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag war zwar nicht ganz perfekt, aber die geballte Emotionalität des Buches hat mich wirklich ergriffen, so dass auch dieses Buch von mir schlussendlich die volle Punktzahl bekommen hat und es war meine ganz persönliche Versöhnung mit Anne Freytag, denn mit ihrer Make it count Reihe konnte sie mich leider gar nicht von sich überzeugen. ;) *Rezension*

Spinnenkuss von Jennifer Estep war ziemlich lange auf dem SuB und mit dem Einzug von Teil 5 wollte ich das endlich mal beenden und ich muss sagen, die Reihe weißt ein hohes Suchtpotenzial auf und Gin Blanco ist so richtig Kick-Ass und ich liebe sie! :D



Der Sommer in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte von Emily Walton ist ein biografischer Auszug aus dem Leben von Fitzgerald, aber auch andere Namenhafte Persönlichkeiten sind ein Stückweit integriert, ich hege zwar ein gewisses Interesse an Klassiker und Fitzgeralds Literatur gehört zu meinem Interesse, aber so wirklich meins war das nichts, nur das Ende fand ich wirklich interessante, dort wurde der gesamte Lebenslauf nach diesem Auszug kurz angerissen und erklärt. Aber nur bei einer kleinen Lebensspanne von ihm dabei zu sein, fand ich eher langweilig. Selbst hätte ich das Buch auch nicht gekauft, aber im Zuge des Bloggerin des Monats auf vorablesen war das ein von ihnen ausgewähltes Buch aus deren Programm, weshalb es zwangsläufig gelesen werden musste.^^

Der Hut des Präsidenten von Antoine Laurain hat mir wieder einmal mehr bewiesen warum ich die französische Literatur so gerne mag, ein tolles Buch, wenn auch sehr kurzweilig. Bin gespannt auf weiteres von diesem Autor. :) *Rezension*

Ziemlich gute Gründe, am leben bleiben von Matt Haig hat mich auch sehr begeistert, der Autor mausert sich langsam zu einer meiner liebsten Autoren und dieses Buch ist ganz besonders, ich kann es nur empfehlen es ist gewaltig und voller Verständnis, ein wunderbares und vor allem wichtiges Buch. :) *Rezension*

Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen war ein Buch das ich rein vom Klappentext nicht allzu gut einschätzen konnte, das Buch hat mich aber vollkommen begeistert, sehr metaphorisch wird die Krankheit Magersucht und Bulimie beschrieben und zum ersten mal hatte ich das Gefühl, die betroffende Person verstehen zu können. Auch sonst ist es eine tolle Geschichte über das Leben, die mir nahe gegangen ist. *Rezension*



Sternendiamant: Das Land der Feen von Sarah Lilian Waldherr ist bereits der dritte Teil der Sternendiamant Reihe und musste von mir sofort gelesen werden, auch wenn für mich bisher nichts an den ersten Teil rankommt, bin ich immer noch sehr angetan von der Reihe und freue mich auf das Finale. :)

Die Traumknüpfer von Carolin Wahl endlich mal wieder ein High-Fantasy Roman und er hat mich wirklich begeistern können, es sind wirklich sehr originelle Ideen in diesem Buch vorhanden und ist einfach mal ganz anders, auch schön, dass es ein Einzelband ist, das fand ich mal wieder ganz erfrischend. :) *Rezension*

Spinnentanz von Jennifer Estep musste dann auch gleich gelesen werden nachdem ich Spinnenkuss so toll fand, ich war auch von diesem Teil sehr begeistert auch wenn ich ihn etwas schwächer als den ersten fand, aber Spaß hat er mir gemacht und gerade die Weiterentwicklung der Charaktere mag ich unheimlich gern. :)

All die schönen Dinge von Ruth Olshan ist ein ganz wunderbares Buch, das zwar eher für jüngere Leser gedacht ist, ich aber mit jeder Seite genießen konnte, denn es fehlt im nicht an emotionaler Tiefe und die Charaktere in diesem Buch sind wirklich hervorragend und einmalig, hab mich sehr wohl mit dem Buch gefühlt. :) *Rezension*



Spinnenjagd von Jennifer Estep na klar, nach dem zweiten folgt der dritte, wie ihr seht besitzt diese Reihe ein gewisses Suchtpotenzial. :D
Auch der dritte Teil war wieder sehr, sehr gut und ich bin immer noch ganz begeistert, vor allem weil sich langsam eine Handlung aufzieht, die einen roten Faden mit sich zieht und man nicht mehr nur von Fall zu Fall springt, was ich gerne mag. :)

Together forever: Unendliche Liebe von Monica Murphy mochte ich auch wieder gern, endlich mal wieder ein New Adult Buch, das bei mir keine Aggressionen auslöst, dennoch glaube ich, dass mir weiterer Abstand zu dem Genre noch gut tun wird.^^ *Rezension*

Firefight von Brandon Sanderson war eine ganz tolle Fortsetzung, auf Sanderson ist halt verlass und ich bin schon ganz gespannt wie es weiter gehen wird und bin darüber hinaus auch ziemlich neugierig auf weiteres vom Autor. :) *Rezension*

Diamantkrieger-Saga: Damirs Schwur von Bettina Belitz finden ja viele ziemlich enttäuschend, bei mir war es ganz anders und ich mochte es unheimlich gerne und fiebere jetzt schon dem zweiten Teil entgegen. :) *Rezension*


So das wars nun aber wirklich, ich weiß ihr habt heute ein bisschen zu scrollen und auch könnt ihr sehen, dass ich leider noch nicht alles rezensiert habe, das kommt dann hoffentlich in den nächsten Tagen zu der Spinnen-Reihe überlege ich eine Sammelrezension zu schreiben, bin noch am schauen wie sich das dann am besten aufbauen lässt. :)
Aber natürlich will ich euch nicht meine Tops und Flops verheimlichen, auch wenn es sich wahrscheinlich schon ein bisschen herauslesen lässt. :D


TOPS


FLOPS