Sonntag, 3. April 2016

[Rezension] Firefight





        • Preis: 17,99€
        • Einband: Gebunden
        • Seitenanzahl: 464
        • Verlag: Heyne fliegt
        • Autor/in: Brandon Sanderson
        • ISBN: 978-3-453-26900-2







          Steelheart ist tot, Chicago ist von seinem tyrannischen Herrscher befreit, doch das bedeutet nicht, dass Ruhe einkehrt.
          David und die Rächer sind zum ersten Mal wirklich in die offensive gegangen und das zieht auch die Aufmerksamkeit anderer Epics auf sich und eine ganz besondere von ihnen lotzt sie zu sich, in ihre Stadt und die Rächer müssen entscheiden ob sie ihren neuen Weg wirklich fortsetzen wollen..
          Desweiteren versucht David herauszufinden ob Epics wirklich böse sind und ob es einen Weg gibt es umzukehren, seine Neugier kennt keine Grenzen und auch Firefight spielt eine große Rolle dabei, denn er kann sie nicht vergessen und wünscht sich so sehr, dass das zwischen ihnen wirklich wahr ist und war und tatsächlich begegnet er ihr wieder und wieder...


          Wie auch schon beim ersten Teil, finde ich die Gestaltung sehr passend zum Buch und finde es wirklich toll, dass das Originalcover weitesgehend übernommen wurde, auch die rote Farbgebung mag ich sehr und nimmt dadurch direkten Bezug zum Titel. :)


          Steelheart liegt zwar schon ein Weilchen zurück, der Auftakt der Reihe konnte mich damals aber wirklich begeistern, weshalb ich mich sehr gefreut habe endlich nach dem zweiten Teil zu greifen.

          Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass es seine Zeit braucht um in Gang zukommen, was ich ein bisschen schade fand, aber das hat sich spätestens dann gelegt als die Rächer Chicago verlassen und zu einem anderen Stützpunkt der Rächer aufbrechen.
          Dort werden neue Charaktere in die Handlung eingeführt, was mir sehr gut gefallen hat. Generell möchte ich hier wirklich loben, wie individuelle Brandon Sanderson seine Charaktere in dieser Reihe staltet, vor allem weil sie bisher immer frei von geschlechtlichen Stereotypen sind, das gefällt mir unbeschreiblich gut und dadurch fällt es mir so leicht, die Charaktere lieb zu gewinnen.

          Und es sind wirklich ein paar tolle Menschen dabei, vor allem Missy hat mich teils wirklich zum Lachen bringen können. Es ist wie auch im ersten Teil eine bunte Mischung, die mich unterhalten konnte aber auch berührt hat, so dass ein ehrliches Interesse schnell geweckt wurde.
          Aber auch bekannte Charaktere waren wieder mit von der Partie und vor allem war mir David schnell wieder vertraut und ich liebe seine Versuche Metaphern zu erzeugen, die wirken immer etwas daneben, auch wenn sie ulkiger Weise doch Sinn ergeben. Für mich sind das so kleine, heitere Momente die, die Charakter zwischen all den Chaos drumherum entstehen lassen, das gefällt mir gut. :)

          Was mir auch gut gefallen hat ist, dass das Handeln aus dem ersten Teil hier auch in Frage gestellt wird, es hatte seine Auswirkungen und das Buch zeigt deutlich warum die Rächer vielleicht zu Recht den stillen Weg gegangen sind, es ist hier ein gewisser Konflikt da und der wird meiner Meinung nach gut und authentisch dargestellt, ohne zu viel Raum einzunehmen und ohne, dass es die Rächer vom Handeln abhält.

          Auch die Epics mochte ich wieder sehr, sehr gerne. Ich hatte das Gefühl, dass hier noch einmal viel mehr Informationen über Epics allgemein, aber auch über einzelne preifgegeben werdenm was ich höchst interessant und spannend fand, denn ehrlicherweise waren sie bereits im ersten Teil mein Highlight.
          Brandon Sanderson hat diese einfach sehr interessant und individuell gestaltet und ich mochte es, dass hier recht viele weibliche Epics in den Vordergrund gerückt sind, die mich mit ihren Fähigkeiten sehr begeistern konnten, aber auch die männlichen haben es in sich. Auch ist die Thematik in diesem Teil noch einmal besser gestaltet, weil persönliche Verbindungen zu ihnen bestehen. Dadurch ist es noch einmal schwerer wirklich eine Entscheidung zu treffen, was wieder für emotionale Konflikte sorgen kann und die Charaktere einen so auch auf dieser Ebene näher kommen.
          Zu dem fängt man dadurch an nicht nur den Epic zu sehen, sondern auch den Menschen der da ganz vielleicht noch hinter steckt.


          Alles im allem ist Firefight eine mehr als gelungene Fortsetzung, die eine Weiterentwicklung von Epics und Charakteren zeigt, die mich von sich überzeugen konnte. Ich hab es trotz kleinerer Startschwierigkeit, sehr gerne gelesen und kann es kaum erwarten wieder in dieses Universum hinabzutauchen. :)



          Kommentare:

          1. Huhu :)

            ich liebe diese Reihe! Ich finde die sollte viel mehr Aufmerksamkeit noch bekommen! :))

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            1. Hey. :)

              Ja das sehe ich ganz ähnlich wie du. Mochte auch Der Rithmatist von ihm so unheimlich gerne und wünschte jeder würde es lesen. :D Kennst du das schon? :)

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