Montag, 4. April 2016

[Rezension] Together Forever - Unendliche Liebe





        • Preis: 8,99€
        • Einband: Taschenbuch
        • Seitenanzahl: 400
        • Verlag: Heyne
        • Autor/in: Monica Murphy
        • ISBN: 978-3-453-41852-3







          Owen wollte ebenso wie Drew eine Football-Kariere starten, doch derzeit läuft bei ihm gar nichts, seine Mutter ist wieder in der Stadt und will nur Geld von ihm und auch er zieht sich lieber einen Joint nach dem anderen rein, anstatt etwas fürs College zu tun und einen guten Abschluss hinzulegen, Faible und Drew sind weggezogen und ihm ist derzeit alles egal.
          Doch dann wird ihm Nachhilfe bei Chelsea aufgezwungen und Chelsea scheint etwas mit ihm zu verändern, auf einmal will er sich bemühen und die Treffen mit Chelsea werden zu seinem persönlichen Highlight und auch wenn er anfängt sie zu mögen, so ist er sich sicher, dass dieses überperfekte Mädchen sich niemals in ein Wrack wie ihn verlieben könnte...


          Ich mag die Gestaltung von diesem Teil und von der Reihe ist es rein optisch mein liebster, vor allem diese sommerliche Farbgebund find ich schön. :)


          Dieses Buch kam in einer Zeit zu mir wo ich langsam aber sicher merkte, dass New Adult Bücher seinen Reiz für mich verlieren um den Buch aber eine faire Chance bieten zu können, hab ich es erst jetzt in die Hand genommen.

          Nun weiß ich nicht ob es an dem Abstand zum Genre oder am Buch selbst lag, während ich vor wenigen Monaten noch beinahe jedes Buch einfach als zu banal empfunden habe, konnte mich Unendliche Liebe zumindest wieder unterhalten. :)
          Da es der vierte Teil einer Reihe ist, die ich prinzipiell recht gerne mochte, war natürlich eine gewisse Verbindung schon vorhanden und gerade Owen hat mich in en Vorgängern schon berühren können, so dass ich mich auch wirklich drauf gefreut habe endlich mal aus seiner Perspektive zu lesen und seine Gedanken kennenzulernen.

          Um Owen eine eigene Geschichte zu geben hat die Autorin einen 4 Jahres Sprung vorgenommen, mittlerweile wird auch Owen erwachsen und besucht das College, ich fand es schade zu sehen, wie viele Probleme er hat, denn in den Vorgängern sah es meistens so aus, als würde er eine relativ gute Entwicklung erleben können. Dennoch gibt es einen Grund, weshalb ich das für mich sehr gut akzeptieren konnte.
          Die Geschichte ist gar nicht so speziell, Owens Problem-Thematik ist dem Leser schon vertraut und auch bei Chelseas verbirgt sich kein krasses Geheimnis wie es in diesem Genre häufig der Fall ist.
          Mittlerweile finde ich es ganz schön wenn es nicht immer die richtig harten Schicksale sind, mit denen die Protagonisten fertig werden müssen, das war hier schon authentisch.

          Was mir auch gefallen hat war, dass durch den Sprung auch Faibles und Drews Beziehung einige Veränderungen durchlaufen hat, die beiden sind verheiratt und Eltern und Drew ein gefeierter Sportler, da die beiden weggezogen sind bekommen sie nichts von Owens Problemen mit, zumindest nicht von dem wahren Problem, der wie man weiß in Faibles und Owens Mutter liegt:
          Trotzallem nehmen sie einen sehr fairen Raum in der Handlung ein und ich fand es schön sie wiederzutreffen und zu erfahren wie es mit ihnen weitergegangen ist.

          Chelsea mochte ich persönlich sehr gern, auch wenn sie ziemlich stereotypisch daherkommt, sie ist diese kluge Streberin die sich voll und ganz auf ihren Bildungsweg fokussiert und dadurch keinerlei Erfahrung sammelt und natürlich ist sie ziemlich schüchtern.
          Letztendlich finde ich es immer ein bisschen schade, wenn man sich an gängigen Charakteren bedient, da fehlt mir die Individualität, die vielleicht auch dafür sorgt, dass man sich den Charakteren noch näher fühlt.

          Bei Owen ist es natürlich ein bisschen das gleiche, während ich ihn in den Vorgängern als sensiblen aber dennoch starken Teenager kennegelernt habe, der einen großen Beschützerinstinkt besitzt und dennoch Schutz sucht, war er hier auch sehr wie zig andere männliche Protagonisten des Genres.
          Er ist ein Frauenheld, sie liegen ihm zu Füßen und das einzige was er an ihnen interessant findet ist der Sex..
          Natürlich entwickeln sich beiden im Laufe der Handlung weiter und das zu sehen, finde ich auch schön aber auch das ist einfach sehr typisch und es wartet einfach nicht mal mit einer kleinen Überraschung auf.


          Auch der vierte Teil der Togehter Forever Reihe, sticht nicht wirklich hervor und bedient sich eher an den typischen Stilmitteln dieses Genres. Dennoch hab ich mich seit langer Zeit mal wieder von einem New Adult Buch unterhalten gefühlt, was ich dem Buch gutheiße und auch, dass Faible und Drew einen festen Platz hatten, hat mir sehr gefallen und dafür gesorgt, dass ich mich wohlgefühlt habe beim lesen.



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